Theater

Ariane et Barbe- Bleue


Von Paul Dukas.
Oper in drei Akten ~ Libretto von Maurice Maeterlinck - In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Herzog Blaubart, düsterer Schlossherr mit faszinierender Wirkung auf das weibliche Geschlecht, untersagt seiner Braut Ariane, die Tür zu einer verbotenen Kammer zu öffnen – sie würde es mit ihrer Freiheit bezahlen. Sie kann der Versuchung nicht widerstehen und entdeckt ein grausames Geheimnis, das mehr mit ihr selbst zu tun hat, als sie je zu fürchten wagte. Ein Karussell der Ahnungen, Erinnerungen und traumatischen Begegnungen setzt sich in Gang und zieht den Zuschauer immer weiter hinunter in die dunkelste Kammer des Schlosses, bis es nur mehr einen Ausweg zu geben scheint … In seiner 1907 uraufgeführten Oper „Ariane et Barbe-Bleue“ gelang Dukas eine atmosphärisch dichte und dunkel-sinnliche Deutung des bekannten Mythos
um einen Frauenmörder und ein grauenhaftes Geheimnis. In dem archaisch aufgeladenen Bühnenraum von Ausstatterin Katrin Lea Tag, die jüngst große Erfolge in Amsterdam und Paris feierte, und in der Regie der jungen Regisseurin Nadja Loschky erwachen die Dämonen der Vergangenheit rund um Manuela Uhl, die die Rolle der Ariane verkörpert. Beobachtet wird sie bei dieser Grazer Erstaufführung auf Schritt und Tritt von der Figur der Amme, die Iris Vermillion gestaltet, und ihrem Angetrauten, den Wilfried Zelinka interpretiert … bis dass der Tod sie scheidet!

Musikalische Leitung: Oksana Lyniv | Marius Burkert
Inszenierung: Nadja Loschky
Bühne & Kostüme: Katrin Lea Tag
Licht: Hubert Schwaiger
Dramaturgie: Marlene Hahn | Yvonne Gebauer
Chor: Bernhard Schneider


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