Oper

Ariadne auf Naxos


Herrliche Komödie, in der der sonderbare Wunsch eines steinreichen, aber kunstunverständigen Auftraggebers, eine Oper und ein Singspiel gleichzeitig aufzuführen schließlich doch noch erfolgreich realisiert wird.

Vor einer Höhle an den Gestaden der Insel Naxos wartet Ariadne auf den Tod, da sie von Theseus, ihrem Retter und Geliebten, verlassen wurde. Und so hört und achtet sie auf nichts mehr um sie herum: nicht auf die drei Nymphen, nicht auf die Komödianten, die sie aufheitern wollen, auch nicht auf Zerbinetta, die einer halsbrecherischen Arie der Trauernden aus reicher Erfahrung rät, dem Entschwundenen keine Träne nachzuweinen und offen für neue Liebe zu sein.

Da naht aus der Ferne ein strahlender Jüngling, Bacchus, der Gott der ewigen Erneuerung. Er kommt aus den Armen der Zauberin Circe, wo er nicht finden konnte, was er suchte. Ariadne, ihn für den Todesboten haltend, geht ihm entgegen und entbrennt sogleich, ohne es sofort zu merken, in ekstatischer Hingabe, die vom Gott erwidert wird. Durch den jeweils anderen verwandelt und wie neu geschaffen können Ariadne und Bacchus als geradezu mystisch vereintes Paar die Oper beschließen.

Besetzung:

Christian Thielemann | Dirigent
Sven-Eric Bechtolf | Regie
Rolf Glittenberg | Bühne
Marianne Glittenberg | Kostüme
Jürgen Hoffmann | Licht

Peter Matić | Der Haushofmeister
Jochen Schmeckenbecher | Ein Musiklehrer
Sophie Koch | Der Komponist
Johan Botha | Der Tenor (Bacchus)
Daniela Fally | Zerbinetta
Soile Isokoski | Die Primadonna (Ariadne)
| Offizier
| Tanzmeister
| Perückenmacher
| Lakai
| Harlekin
| Scaramuccio
| Truffaldin
| Brighella
| Najade
| Echo
| Dryade


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