Oper · Theater

Ariadne


Ein Melodram – die Kombination von Schauspiel und Musik aus dem 18. Jahrhundert – im Rahmen zeitgenössischer Klänge.
Ein ungewöhnliches Projekt ist am 5. November 2018 im [email protected] der Kunstuniversität Graz zu erleben: Das Melodram „Ariadne auf Naxos“ des tschechischen Komponisten Jiří Antonín Benda (1722–1795) bildet die Basis für eine Kooperation der Institute Alte Musik & Aufführungspraxis, Schauspiel, Bühnengestaltung sowie Elektronische Musik & Akustik.

„Ariadne auf Naxos“ von Jiří Antonín (auch Georg Anton) Benda – das überhaupt erste Melodram deutscher Sprache – übt nicht nur auf MusikerInnen besondere Faszination aus: Der rein instrumentalen Musik wird durch die eingeschobenen, stark affektgeladenen Texte unmittelbar Sinn gegeben. Ausführende wie Publikum werden so in die Lage versetzt, instrumentale Gesten intensiver wahrzunehmen, besser zu verstehen.

Die Kooperation von MusikerInnen und SchauspielerInnen lädt zudem ein, die verschiedenen Möglichkeiten zu erleben, wie Text und Musik einander beeinflussen können. Ein drittes spannendes Gegenüber bietet der speziell für das Projekt entwickelte Rahmen mit elektronischer Musik und dem durch Bühnenbild und Kostüme gestalteten Raum.

Schauspielstudierende: Alida Josephine BOHNEN,
Max RANFT, Lea Annou REINERS
Elektroakustische Interventionen: Paul WOLFF,
Anna ARKUSHYNA (Studierende Computermusik, Sounddesign)
Ausstattung: Daniel FROSCHAUER (Studierender Bühnengestaltung)
Gesamtleitung: Susanne SCHOLZ, Michael
HELL, Reinhard HERRGESELL-MITTER, Regine
PORSCH, Werner STRENGER und Gerhard ECKEL


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