Theater

Arhtur Schnitzler: Traumnovelle


Konzeption, Textfassung und Spiel: Walter Gellert.

Arthur Schnitzlers 1926 erschienene „Traumnovelle“ zählt neben "Leutnant Gustl“ und „Fräulein Else“ zu den am meisten gelesenen Novellen des berühmten österreichischen Schriftstellers. Schnitzler beschreibt darin die Eheprobleme des Arztes Fridolin und seiner Frau Albertine, er erzählt von Untreue und Entfremdung, von ihren Träumen und ungestillten Begierden, sichtlich beeinflusst von Sigmund Freuds Psychoanalyse. Einem breiteren Publikum wurde die Novelle auch durch die Verfilmung des amerikanischen Regisseurs Stanley Kubrick bekannt, der die Handlung in das New York der Jahrtausendwende verlegte. Nach „Leutnant Gustl“ und „Der Sekundant“ ist die „Traumnovelle“ die dritte Schnitzler-Novelle, die Walter Gellert für die Tribüne Linz als szenische Lesung erarbeitet hat.

Walter Gellert ist ehemaliger ORF Kulturjournalist und seit 2003 als Schauspieler und Rezitator tätig. In der Tribüne Linz ist er seit 2014 regelmäßig mit inszenierten Lesungen zu Gast und hat hier Meisterwerke der österreichischen Literatur von Schnitzler, Zweig, Kafka und Artmann sowie zuletzt die „Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens präsentiert.


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