Kunstausstellung

Architektur im Schlaf


Seit 2004 arbeiten Heribert Wolfmayr und Josef Saller – heri&salli – an architektonischen, räumlichen und temporären Konzepten, welche ihr tatsächliches Ziel erst im realisierten, dem Menschen gegenübergestelltem Objekt erreichen.

Durch sein Gegenüber erhält das Material seinen Sinn und seine Aufgabe. Der Mensch als aktives Teil wird immer wieder zur Ursache für ein architektonisches Konzept.
ARCHITEKTUR IM SCHLAF

Es ist das Laster von Architektur, dass wir versuchen diese über das Sehen zu begreifen, ihre Materialität jedoch eine Begrifflichkeit beinhaltet, die wir eben nicht sehen, sondern nur verstehen können. Die sichtbaren Oberflächen könnte man als Horizonte beschreiben. Der umbaute Raum ist also nicht die Architektur an sich, sondern eine Ansammlung von architektonischen Horizonten, die eine Grenze bilden, über die wir versuchen den Raum zu definieren. Unsere Intention ist es, den Raum für eine kurze Zeit in den Griff zu bekommen, bevor dieser samt seiner ihm innewohnenden Eigenart wieder aus unserem „Griff“ entschwindet. (heri&salli, 2005/2014)


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