Pop / Rock

Arch Enemy


„Die größte Herausforderung für mich ist, weiterhin jeden Aspekt der Kompositionen und Arrangements kontinuierlich zu verbessern", sagt Arch Enemy-Gründer und -Gitarrist Michael Amott über das neue Album „War Eternal".

„Ich suche nach wie vor nach 'dem perfekten ARCH ENEMY-Song'. Als ich die Band 1995 gründete, war es mein Ziel, die härteste melodische Band aller Zeiten zu erschaffen."

Und das hat er getan. Über den Zeitraum von 19 Jahren haben ARCH ENEMY unter Amotts Führung zehn gefeierte Full-Length-Alben kreiert, die Sales-Charts dominiert und die ganze Welt betourt.
Wenn Amott clever wäre, würde er sich nun mit seinen Lieblingsalben von Michael Schenker unterm Arm und der untergehenden Sonne auf dem Gesicht auf eine tropische Insel zurückziehen und dort zur Ruhe setzen. Doch weder er noch ARCH ENEMY sind fertig. Noch lange nicht.

Mit Gitarrist Nick Cordle und Sängerin Alissa White-Gluz, die Amotts jüngeren Bruder Christopher und die langjährige Frontfrau Angela Gossow 2012 beziehungsweise 2014 abgelöst haben, zeigt „War Eternal" die wiedergeborenen ARCH ENEMY. „Veränderungen im Band-Line-up werden von den Fans selten wohlwollend betrachtet", räumt Amott ein. „Ich kann das vollkommen nachvollziehen. Dennoch passieren solche Dinge, und die Veränderungen, die im ARCH ENEMY Lager vorgenommen wurden, waren für das Überleben und den Fortbestand der Band absolut notwendig. Ich liebe die Energie, die das Arbeiten mit neuen Leuten mit sich bringt, und Alissa und Nick haben definitiv eine Menge Talent und Enthusiasmus in die Band eingebracht."

Mit Cordle hat Amott nun einen neuen Mitstreiter mit flinken Fingern und jeder Menge Energie. Ein Gitarrist, mit dem er sich böse Licks, kranke Riffs und wilde Soli um die Ohren hauen kann. Cordles erster Auftritt bei ARCH ENEMY war beim Video „Under Black Flags We March" vom 2011er Album „Khaos Legions". „War Eternal" ist nun also das Full-Length-Debüt des Musikers, der zuvor bei Arsis den Sechssaiter bediente. „Nick war meine erste Wahl, da er mit seiner Musikalität und seinen technischen Fähigkeiten sowie seiner Persönlichkeit und Hingabe alle Kriterien für ARCH ENEMY erfüllt."

Als Amott seinerzeit Angela Gossow für „Wages Of Sin" rekrutierte, veränderte er den extremen Metal für immer. Mit White-Gluz hat er nun eine neue Waffe, die sich auf „War Eternal" als wahrhafter Heißsporn erweist: Mit ihrem erbarmungslosen Brüllen, grausamen Krächzen und einmaligen Aussehen setzt sie ein Zeichen als Frau, die bereit ist die Welt zu erobern. „Mein Ziel ist es, ARCH ENEMY am Leben zu halten und weiter gedeihen zu lassen!", erklärt White-Gluz. „Ich möchte ein neues Kapitel mit ARCH ENEMY aufschlagen, kraftvoll und vielfältig, dabei aber auch die Legionen von Fans respektieren, die die traditionellen ARCH ENEMY lieben. Die Fans können eine Menge verdammten puren Metal erwarten."

Mit seinen 13 Tracks erweist sich „War Eternal" als definitives ARCH ENEMY-Album. Es ist sowohl ein nostalgischer Wink an die Vergangenheit („Never Forgive, Never Forget", „No More Regrets"), als auch ein atemberaubendes Beispiel dafür, welche Möglichkeiten die Zukunft birgt („Down To Nothing", „Time Is Black"). Wenn es einen Track gibt, der als Speerspitze heraussticht, dann ist es wohl der Titeltrack: Der Welt via YouTube präsentiert, marschiert „War Eternal" trotzig gegen das Profane - zwei gestreckte Fäuste gegen die Zwänge der Gesellschaft und den Käfig, den sie uns so verzweifelt überzustreifen versucht. White-Gluz beweist darin, dass sie die nächste Generation der Großartigkeit ist, während Amott und der Rest von ARCH ENEMY spielen, als wäre es ihr letzter Song auf Erden. In den ersten zehn Tagen sammelte „War Eternal" unglaubliche 1,5 Millionen Views, die von seiner Überzeugung und Power zeugen. „Es gibt viele Details auf diesem Album, die mich als Songwriter und Gitarrist begeistern", grinst Amott. „Als Musiker habe ich mich auf 'War Eternal' noch weiter nach vorne gepusht und das Gefühl, dieses Mal ein neues Level erreicht zu haben, was sehr bereichernd ist. Tatsächlich glaube ich, dass die gesamte Band hier noch mal mindestens einen Zahn zugelegt hat."

Produziert von der Band und gemixt und -mastert von Jens Bogren (Opeth, Paradise Lost) im Fascination Street Studio, erweist sich der zehnte Longplayer der Schweden als erbarmungslos brutal und gleichzeitig erstaunlich geschliffen. „Inzwischen könnten wir uns so gut wie jeden namhaften Producer leisten", sagt Amott. „Doch die Band das Album selbst produzieren zu lassen, war für uns an diesem Punkt eine natürliche und logische Arbeitsweise. Es war enorm wichtig, dass wir auf diesem Album den wahren ARCH ENEMY-Sound, die Essenz dieser Band hervorbringen - und wer kennt uns besser als wir selbst? Jens Bogren hat auf diesem Album ein herausragendes Mixing und Mastering abgeliefert. Es war das erste Mal, dass ich mit ihm zusammengearbeitet habe, und ich bin von seinem Talent mehr als beeindruckt."

Stellt euch darauf ein, dass ARCH ENEMY mit „War Eternal" 2014 auf Kriegszug gehen werden. Und denkt daran: Wandel ist unausweichlich. Krieg ist ewig!


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