Kunstausstellung

Arbeiten von Eva Schlegel


Das Ephemere ist eines der zentralen Themen im Schaffen der in Wien lebenden Künstlerin Eva Schlegel. In diesem Sinne kann die Ästhetik der Unschärfe, die als wesentliches Formelement ihre Arbeiten seit vielen Jahren kennzeichnet, als Thematisierung des Flüchtigen, das jeder menschlichen Wahrnehmung inne wohnt, verstanden werden.

Eva Schlegel experimentiert im Feld der visuellen Wahrnehmung. Ihre von Unschärfe gekennzeichneten Arbeiten fordern den Betrachter heraus. Sie verunsichern ihn durch das Schatten- und Schemenhafte. Sie konfrontieren ihn mit seiner Unfähigkeit, Bildmotive zu erkennen und schärfen gleichzeitig sein Bewusstsein für den Vorgang des Sehens als Prozess des Erkennens oder Nichterkennens.

Die 1960 in Hall/Tirol geborene Künstlerin Eva Schlegel studierte von 1979 bis 1985 an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Meisterklasse von Oswald Oberhuber. Von 1997 bis 2006 lehrte sie selbst als Universitätsprofessorin für Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 2011 wirkte sie, nach ihrer eigenen Teilnahme 1995, als Kommissärin für den österreichischen Beitrag zur 54. Biennale von Venedig. Im Jahr 1996 wurde Eva Schlegel mit dem Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst ausgezeichnet. Zahlreiche Ausstellungen weltweit, u. a. in Wien, Strassburg, Amsterdam, New York, Moskau, Buenos Aires und Los Angeles markieren ihren Werdegang. Eva Schlegel gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Künstlerinnen Österreichs.

Bis 30.4. Mittwoch bis Freitag, 14:00-18:00, Samstag 10:00-16:00

Ein Projekt der Galerie422
Margund Lössl

Freier Eintritt


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