Kunstausstellung

Arbeiten


Die kleine galerie zeigt unter dem Titel „Abstrakt“eine Gegenüberstellung der Arbeiten von Joanna Gleich, Alfred Hansl und Erika Seywald.

Joanna GLEICH
Ihre Mala ktionen beginnen oft mit langen Phasen, in denen Farben gemischt werden. Die in dieser meditativen Tätigkeit geschöpfte Kraft manifestiert sich dann in dynamischen breiten Pinselstrichen auf der Leinwand. Satt und kraftvoll legen sich Farbfläc hen aneinand er und übereinander, bilden Farbräume von unglaublicher Intensität. Ihre Bilder ü berzeugen durch ihre Ausgewogenheit in Farbkomposition und Bildaufbau , aber vor allem durch ihre eine kraftvolle Präsenz und diese mitschwingende Heiterkeit.

Alfred HANSL
S eine zumeist farbkräftigen abstrakten Bilder bestechen durch souveräne Farbgebung und einer ausgewogenen Mischung aus Dynamik und Ruhe. Räume und Tiefen entstehen durch zahlreiche Farbaufträge. Chaos und wiedererschaffene Ordnungsprinzipien spielen bei Han sls Arbeit eine zentrale Rolle, seine gemalte Emotionalität, mutige und kraftvolle Vorgangsweise macht Energie sichtbar und spürbar. In jedem Werk stellt sich die Herausforderung, in einem längeren Arbeitsprozess Schicht für Schicht eine permanente Gratwan derung zwischen verwerfen und retten, zwischen Fülle und Reduktion zu betreiben, ein stetes Aufbauen uns wieder scheinbares Zerstören. Hansl meint dazu: „ Wenn alle Prozesse ineinander fließen, sich gegenseitig ergänzen oder sogar verstärken, steigen die Ch ancen, Ausgewogenheit, Spannung und die richtige Dosis Energie im Bild sichtbar, vor allem aber spürbar werden zu lassen. Und wenn ich es schaffe, von Zeit zu Zeit eine neue Ecke im Labyrinth meiner Seele zu entdecken und mit malerischen Mitteln zu manifes tieren, dann habe ich wieder einen kleinen Schritt weiter zu mir selbst getan...“

Erika SEYWALD
In ihrer Malerei – Eitempera und Öl - mischt Erika Seywald Mineralisches mit Atmosphärischem. Die Elemente Erde und Luft scheinen sich zu vermengen. In Farbstürm en aufgewirbelt findet sich das Irdische in den Himmeln und der Himmel bald zerrieben auf den Feldern. Figurenbeziehungen verfestigen sich zu Universen, um sich gleich darauf - vor unseren Augen – wieder aufzulösen, zu verflüchtigen, zu entschwinden. Man k önnte auch sagen: Materie verliert Gewicht und gewinnt Farbe in den Bildern Erika Seywalds. (Auszug aus einem Text von Dr.phil. Blanka Schmidt - Felber)

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 11 – 19 Uhr
Sa: nach Terminvereinbarung


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