Theater

Arash - Heimkehrer



Das Publikum begibt sich auf die Reise durch das jüdische Wien des zweiten Bezirks und somit gemeinsam mit der Hauptfigur durch die Vergangenheit dieser Stadt. An verschiedenen Stationen im öffentlichen Raum trifft Fiktion auf Wirklichkeit und Geschichte wird lebendig

Arash ist im Iran geboren und wohnt seit kurzem in einer WG im siebten Wiener Gemeindebezirk. Während die erste Verliebtheit in ein österreichisches Mädchen, Telefongespräche mit seiner Mutter im Iran, nächtliche Alpträume und Halluzinationen von Schäferhunden, die manchmal jung und gleichzeitig alt aussehende Nachbarin und die ständige Angst, von der Fremdenpolizei aufgegriffen zu werden, seinen Alltag bestimmen, entdeckt er mehr und mehr die Vergangenheit seiner neuen Heimatstadt. Was bedeuten diese Steine auf dem Boden vor unserem Haus?, fragt er seinen Mitbewohner. Warum höre ich diese Stimmen? Ankommen? In Wien?! In einer Stadt, durch die sich seit den Jahren der Vertreibung und Deportation tiefe Risse ziehen. Wie kann das gehen? Wird man auch selbst zu einem Teil dieser Stadt? Zur Geschichte dieser Stadt?

Arash – Heimkehrer ist ein Stationen-Theater im öffentlichen Raum und im Theater Drachengasse.

Das Publikum begibt sich auf die Reise durch das jüdische Wien des zweiten Bezirks und somit gemeinsam mit der Hauptfigur durch die Vergangenheit dieser Stadt. An verschiedenen Stationen im öffentlichen Raum trifft Fiktion auf Wirklichkeit und Geschichte wird lebendig

Konzept, Regie: Natalie Ananda Assmann
Co-Regie: Amir Gudarzi
Produktionsleitung: Aurelia Burckhardt