Kunstausstellung

Anton Christian


Tiroler Volkskunstmuseum

6020 Innsbruck, Universitätsstraße 2

Fr., 04.09.2020 - So., 07.02.2021

Mo: 09:00 - 17:00 Uhr
Di: 09:00 - 17:00 Uhr
Mi: 09:00 - 17:00 Uhr
Do: 09:00 - 17:00 Uhr
Fr: 09:00 - 17:00 Uhr
Sa: 09:00 - 17:00 Uhr
So: 09:00 - 17:00 Uhr
Corona-Virus: Ab 29. Mai sind Veranstaltungen bis 100 Personen wieder erlaubt. Ab 1. Juli bis 250 Personen, ab 1. August für 500 bis 1.000 Personen. Sicherheitsregeln gelten weiterhin.

Der Tiroler Künstler Anton Christian widmet sich seit Jahren den Schattenseiten des menschlichen Daseins. Zentrale Themen seiner Bilder sind die Grundkonstanten des menschlichen Seins: Geburt und Tod, Krieg und Leid, Angst und Einsamkeit oder die Gebrechen des Alterns.

Zu seinem 80. Geburtstag widmen ihm die Tiroler Landesmuseen, das Museum Rabalderhaus Schwaz und die Villa Schindler in Telfs eine gemeinsam angelegte Ausstellung. Werden in Schwaz erstmals Fotografien des Künstlers vorgestellt und in Telfs das grafische Werk präsentiert, so treten im Tiroler Volkskunstmuseum seine Gemälde und Skulpturen in einen Dialog mit ausgewählten Werken der Dauerausstellung des Museums.

Der 1940 geborene Innsbrucker Künstler, an der Akademie der bildenden Künste in Wien und der Académie des Beaux-Arts in Paris ausgebildet, wendet sich zunächst der konzeptuellen Kunst zu. Ab Mitte der 1970er Jahre widmet er sich fast ausschließlich der Zeichnung und der Malerei. Daneben entstehen immer wieder auch Objekte, Installationen und Skulpturen sowie Fotografien, die ihm als Ausgang für seine Bildfindungen dienen oder direkt in die Bilder einfließen. Eine bedeutende Rolle kommt auch der Literatur bzw. der Schrift zu. Ins Bild aufgenommene Texte verschwinden oft unter der Malerei und werden somit als Denkspuren sichtbar.