Kunstausstellung

Anton-Bruckner-MuseumEröffnung


Am 4. September 1824 wurde Anton Bruckner um 4 Uhr 30 in der Wohnung des Schulmeisters als erstes Kind von Theresia und Anton Bruckner in Ansfelden geboren. In diesem Geburtshaus kann nach umfassenden Sanierungsarbeiten das Anton-Bruckner-Museum wieder eröffnet werden. Weltweit besteht keine museale Einrichtung, die das Leben und Werk Anton Bruckners in seinen wesentlichen Zügen vorstellt.

Der Schwerpunkt der chronologischen Darstellung im komplett neu gestalteten Museum liegt bei Bruckners Lebenslandschaften bzw. jenen Orten, an denen der Komponist wirkte, wobei besonders auf die Zeit in Oberösterreich Wert gelegt wird, prägte doch die oberösterreichische Heimat ihn und sein Werk nachhaltig. Die Tastatur, das sog. „Manual“ der Orgel von St. Florian, das er als Stiftsorganist bespielte, Notenbeispiele, schriftliche Zeugnisse und auch sein Wiener Zylinderhut sind neben den anderen Objekten sicherlich Hauptattraktionen. Ein dezidiertes Anliegen ist es, Musik in Form von Hörstationen in das Haus zu bringen. So besteht in jedem Raum die Möglichkeit, Musik zu hören, die allerdings nicht nur von Bruckner selbst, sondern auch von seinen Zeitgenossen oder von jenen Komponisten stammt, die ihn in seinem musikalischen Schaffen nachhaltig beeinflusst haben. Somit bietet das Anton-Bruckner-Museum auch eine kleine akustische Musikgeschichte Oberösterreichs im 19. Jahrhundert.


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