Theater

Antigone



Jette Steckel, die bisher unter anderem am Thalia Theater Hamburg und am Deutschen Theater Berlin gearbeitet hat, inszeniert erstmals am Burgtheater.

Jette Steckel inszeniert Antigone am Burgtheater



Antigone wurde vermutlich 442 v. Chr. uraufgeführt und zählt – wie König Oedipus und Oedipus auf Kolonos – zur Thebanischen Trilogie. Sophokles behandelt darin ein brennend aktuelles Thema: die Revolte gegen die Staatsgewalt und die ratio, welche in ihrer Unbedingtheit den eigenen Untergang in Kauf nimmt – und die Überzeugung, dass unser Dasein nur insofern etwas wert ist, als wir fähig sind, es zu opfern.

Die Söhne des Oedipus, Eteokles und Polyneikes, sind tot, gefallen im Krieg um Theben. Während der neue alte Herrscher Kreon Eteokles bestatten lässt, verweigert er Polyneikes, den er als Staatsfeind betrachtet, ein Begräbnis. Dessen Schwester Antigone rebelliert gegen dieses Bestattungsverbot: Geschwisterliebe und Staatsraison stehen einander unversöhnlich gegenüber. Obwohl Haimon, Antigones Verlobter und Kreons Sohn, um ihre Freilassung bittet, lässt der König Antigone lebendig in einem Felsen einmauern. Doch die Totengötter rächen sich: Wie vom blinden Seher Teiresias prophezeit, nimmt das Unheil seinen Lauf.

Jette Steckel, die bisher unter anderem am Thalia Theater Hamburg und am Deutschen Theater Berlin gearbeitet hat, inszeniert erstmals am Burgtheater.

Besetzung:
Antigone
Aenne Schwarz

Ismene
Mavie Hörbiger

Kreon
Joachim Meyerhoff

Haimon
Mirco Kreibich

Teiresias
Martin Schwab

Bote
Philipp Hauß

Chorführer
Oliver Masucci

Regie: Jette Steckel

Bühne: Florian Lösche
Kostüme: Pauline Hüners
Musik: Anja Plaschg, Anton Spielmann
Licht: Peter Bandl
Dramaturgie: Florian Hirsch


Künstler


Pressestimmen

  • Do., 08.12.2016

    19:00 - 20:45
  • Do., 15.12.2016

    20:00 - 21:45

    • Abo 19