Klassik

Anja Harteros - Sopran & Wolfram Rieger - Klavier


Programm:

Franz Schubert - Rastlose Liebe op. 5 Nr. 1, D 138

Franz Schubert - Lied der Mignon op. 62 Nr. 3, D 877/3

Franz Schubert - Ganymed D 544

Franz Schubert - An den Mond op. 57 Nr. 3, D 193

Franz Schubert - Nacht und Träume op. 43 Nr. 2, D 827

Franz Schubert - Daß sie hier gewesen op. 59 Nr. 2, D 775

Franz Schubert - Im Abendrot D 799

Franz Schubert - Des Mädchens Klage op. 58 Nr. 3, D 191

Franz Schubert - Die junge Nonne op. 43 Nr. 1, D 828

Johannes Brahms - Meine Liebe ist grün op. 63 Nr. 5

Johannes Brahms - Dein blaues Auge op. 59 Nr. 8

Johannes Brahms - Der Tod, das ist die kühle Nacht op. 96 Nr. 1

Johannes Brahms - In Waldeseinsamkeit op. 85 Nr. 6

Johannes Brahms - Von waldbekränzter Höhe op. 57 Nr. 1

Johannes Brahms - Auf dem Kirchhofe op. 105 Nr. 4

Johannes Brahms - Am Sonntag Morgen op. 49 Nr. 1

Johannes Brahms - Schön war, das ich dir weihte op. 95 Nr. 7

Johannes Brahms - An ein Veilchen op. 49 Nr. 2

Johannes Brahms - Therese op. 86 Nr. 1

Johannes Brahms - Von ewiger Liebe op. 43 Nr. 1

Nach ersten Engagements im Schillertheater NRW und dem Opernhaus Bonn debütierte die deutsch-griechische Sopranistin Anja Harteros bereits 27jährig an den Staatsopern Wien und München. Die Bayerische Staatsoper wurde seither zu ihrer hauptsächlichen künstlerischen Wirkungsstätte. Ihre steile Karriere führte sie innerhalb kurzer Zeit mit durchweg fulminanten Erfolgen u. a. an die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala, das Royal Opera House London, die Staatsopern Berlin, Hamburg und Dresden, an die Deutsche Oper Berlin, die Pariser Häuser Opéra Bastille, Palais Garnier, Théâtre des Champs-Élysées, sowie dem Salle Pleyel, nach Amsterdam, Zürich, Genf und Tokio, zum Maggio Musicale in Florenz, Santa Cecilia Rom, Genua, zu den Festivals Lucerne und Edinburgh und den Salzburger Festspielen.
1999 war sie Preisträgerin des Wettbewerbes Cardiff Singer of the world, 2005 erhielt sie den Festspielpreis München, 2007 wurde sie zur bis dato jüngsten Bayerischen Kammersängerin ernannt, 2009 wurde sie zur Sängerin des Jahres gewählt, 2010 erhielt sie den Kölner Opernpreis und ist seit 2013 Trägerin der Europamedaille.

Ihr vielseitiges Repertoire umfasst Partien von Mozart (Fiordiligi, Gräfin, Donna Anna und Elettra), Verdi (Violetta, Elisabetta, Amelia, Desdemona, Alice Ford und Leonora in Il trovatore und La Forza del destino), Wagner (Elisabeth, Elsa und Eva), Strauss (Arabella, Feldmarschallin und Ariadne), Puccini (Mimi und Tosca), sowie Händel (Alcina) und Weber (Agathe).

Sie arbeitet mit so namhaften Dirigenten wie Barenboim, Bolton, Gardiner, Haitink, Harding, Janowski, Jansons, Jordan, Levine, Luisi, Mehta, Muti, Nagano, Norrington, Pappano, Runnicles und Thielemann zusammen.
Regelmäßige Liederabende begeistern ebenso wie Konzerte u. a. mit den Münchner und den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Staatskapellen Dresden und Berlin, dem Concertgebouworchester, der Filarmonica della Scala, dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre National de France und dem Boston Symphony Orchestra.

Ihre Diskografie beinhaltet CD- bzw. DVD-Mitschnitte von Alcina aus den Staatsopern Wien und München mit Vesselina Kassarova, Idomeneo von den Salzburger Festspielen, La traviata (Grammynominiert) mit Piotr Beczala und Lohengrin mit Jonas Kaufmann aus der Staatsoper München, Simon Boccanegra aus der Mailänder Scala mit Placido Domingo, Strauss’ Vier letzte Lieder unter Mariss Jansons, Fabio Luisi, sowie eine bei arte dokumentierte Version unter Bernhard Haitink, Verdis Messa da Requiem unter Antonio Pappano sowie Daniel Barenboim, ihr Mozart-Album bella voce sowie das Lieder-Album Von ewiger Liebe in Begleitung von Wolfram Rieger (mit dem Orphée d’Or ausgezeichnet).


Vergangene Termine