Kunstausstellung

Anita Windhager: Begebenheiten


Die gebürtige Weinviertlerin, Jahrgang 1962, maturierte in Wien. Anschließend Studium bei Prof. Michael Coudenhove-Kalergi. Ab 2001 Ausbildung in diversen Drucktechniken bei Prof. Arthur Redhead. Portraitschule bei Prof. Gerlinde Stelzer. Ab 1995 ausschließlich freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier im Weinviertel. Zahlreiche Einzel -und Gruppenausstellungen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Bulgarien, Frankreich, Polen und USA. Mitglied des Kunstvereins grenzART und der Kulturvernetzung Niederösterreich.

Zum Werk:
Windhagers Malerei erzählt von Menschen und der Veränderlichkeit ihrer Gefühlswelten. Wie Marionetten der eigenen Seele entäußern sich abstrahierte Körper mit wenigen zarten Linien in einem Ausdruck allgemein gültiger psychischer Stimmungen. Gesichtslos erscheinen sie auf den ersten Blick austauschbar. In jedem kann alles sein. Häufig verschmelzen sie mit einem – wenn gleich horizonthaften – bewusst reduzierten Hintergrund. Moderne Metaphern für die Flüchtigkeit zeitlich begrenzter Beziehungen und deren Fassadenhaftigkeit.

Die Arbeiten sind abstrakt, aber nicht informell. Auf natürliche Weise in alter Tradition hergestellte Kasein-Farben schaffen harmonische Farbklänge. Und obwohl schon in der Höhlenmalerei verwendet, wirken sie bei Windhager überraschend zeitgemäß. Die Künstlerin trägt sie in vielen Schichten lasierend auf feine Rohleinwand auf und verleiht damit dem Bildraum zeitlose Gültigkeit. So entstehen eigenwillige, emotionsgeladene Kompositionen, die den Betrachter in ihren Bann ziehen.

Monotypien:
Neben der Malerei beschäftigt sich Anita Windhager seit ca. zehn Jahren vermehrt mit Druckgrafik.


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