Literatur · Theater

Andrew Ridker - Die Altruisten


Das Sensationsdebüt aus den USA, der Jungstar bei seinem einzigen Österreich-Auftritt!

Kühn, klug, komisch – Andrew Ridker ist mit seinem genial konstruierten Erstling ein großer Wurf gelungen. „Die Altruisten“ (Penguin Verlag, 2019, deutsch von Thomas Gunkel) ist eine mit feiner Ironie erzählte Familiengeschichte über den Konflikt zwischen Babyboomern und Millennials, über die Kraft von verwandtschaftlichen Banden, über Glaube und Vernunft, Privilegien und Politik – und über die Frage, was es kostet, ein guter Mensch zu sein. Moderation: Wolfgang Görtschacher. Deutsche Lesung: Peter Arp.

Das erste Familientreffen nach zwei Jahren Funkstille. Maggie und Ethan haben nach dem Krebstod der Mutter den Kontakt zum Vater abgebrochen. Doch jetzt steht Arthur vor dem finanziellen Aus, und ihm wird schlagartig klar: Er ist auf die Hilfe seiner Kinder angewiesen. Unter dem Vorwand, sich mit ihnen versöhnen zu wollen, lädt er sie ein. Der eigentliche Grund: die Geschwister zu überreden, ihm das Erbe zu überlassen, damit er das Haus, das voller Erinnerungen an das glückliche Familienleben steckt, vor der Bank retten kann. Jeder in seiner eigenen Welt voller Sorgen und Hoffnungen gefangen, treffen sich die drei an einem Wochenende. Schnell stürzt die freundliche Fassade in sich zusammen …

Andrew Ridker, 1991 geboren, zählt zu den jungen Stars der US-amerikanischen Literatur. Er hat nach seinem Studium in St. Louis und Oxford in einem Verlag gearbeitet und nebenbei Erzählungen und Artikel veröffentlicht, u.a. im The New York Times Magazine, The Paris Review, The Boston Review. Gerade einmal 25 Jahre alt, begeisterte Ridker mit seinem Debütroman „Die Altruisten“ Lektorinnen und Lektoren in aller Welt, sodass sich die Rechte lange vor Erscheinen in rund 20 Länder verkauften.


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