Kabarett

Andreas Vitásek - Sekundenschlaf



Satirisch und bissig, poetisch und sentimental.

Andreas Vitásek traumwandelt in seinem zwölften Soloprogramm auf dem dünnen Eis der Realität mit ihren Sollbruchstellen, Gewinnwarnungen und Paradigmenwechseln. Auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz trifft er Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern, erinnert sich an sein Europa, pflanzt Wunderbäume, erklärt die richtige Art Harakiri zu verüben und verliert vorübergehend sein Herz. Sekundenschlaf – eine kabarettistische Navigationshilfe zwischen Wirklichkeit und Traum, Gestern und Morgen, Himmel und Hölle, Mann und Frau, Mensch und Tier.

"Sein Programm Sekundenschlaf hat Andreas Vitásek souverän im Zwischenbereich von gesellschaftsrelevanter Realsatire und phantasievoller Poesie angesiedelt. Als brillanter Erzähler, der weder die direkte Pointe noch den poetischen Umweg in die Grenzbereiche der Satire scheut, weiß er sein Publikum mit auf eine phantastische Reise durch seine mögliche Biografie zu nehmen. Phantastisch in mehrfacher Hinsicht, denn die Analysen des Kabarettisten sind ebenso klug eingesetzt, wie seine selbstironischen Betrachtungen und seine geheimnisvollen Figuren, die er gerne zum Dialog mit dem Kabarettisten einsetzt. Ohne das Gefühl für Rhythmus und Tempo aus den Augen zu verlieren, hat Andreas Vitásek seinem Publikum ein Programm präsentiert, bei dem die Zeit schneller vergeht, als es in diesem Fall wünschenswert wäre." Silvia Lahner, Ö1