World Music · Klassik

Andreas Scholl, Countertenor/ Erica Stucky


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Eine Metzgete mit Barockmusikern: Erika Stucky (Stimme, Akkordeon, Film), Andreas Scholl (Countertenor), FM Einheit (Perkussion, Sounds, Electronics), La Cetra Barockorchester mit Knut Jensen....

Erica Stucky, die Meisterin im Brechen von Traditionen und im Zusammenbringen von Menschen und Musik hat wieder einen Coup gelandet.
Wie immer geht es um ihr Leben, jetzt um ihren Vater. Denn Väter sind wichtig für Töchter. Ihre erste wirkliche Vertrauensperson. Ihr erster... "Geliebter".
Erika Stuckys Vater war Metzger. Sie ist mit Kutteln und Steaks gross geworden. Ihm widmet sie ihr neues Programm - und das sehr barock. Denn was passt besser zu einem Metzger-Programm zwischen Liebe und Hausschlachtung als barocke Naturdarm-Saiten?
In ihrem neuen Programm geht es um die ersten Songs. Eigenkompositionen. Coverversionen von Cole Porter, Led Zeppelin, Tim Burton's Sweeney Todd und aus Broadway-Musicals. und und und.

Für dieses opulente Vorhaben hat sie ihr Personal massiv aufgerüstet. Musikerkollegen für ihre Vorhaben zu begeistern war schon immer ihr Metier. Diesmal musste ein Countertenor an sie glauben. Weltstar Andreas Scholl konnte für diese Aufgabe gewonnen werden, der dafür seine Ferien hingibt um mit der Alpen-Diva zusammen auf der Bühne zu stehen. Was ihn treibt ist die Neugierde auf diesen noch nie gehörten Ansatz. Es ist die musikalische Freiheit und Wildheit der Erika Stucky, die es ihm angetan hat. Eine Haltung, die man heute nicht überall findet, am wenigsten vielleicht im klassischen Musikbetrieb.

So kommt das Grammy-nominierte Basler Orchester La Cetra, Spezialist für historische Aufführungspraxis, mit Jazz und Punk in Berührung. Kein geringerer als der wegweisende Performer FM Einheit von den Einstürzenden Neubauten mischt sich mit Punk-Poesie in das Szenario ein. Erikas Filme sind auch dabei, zu sehen sind Schlachten, eine fast schon zärtliche Hausschlachtung in Havanna, Schamanentänzer in Mexico und ihre Kinder-Barbiesammlung.
In der Vorbereitung mailte sie uns: „Es geht! Und jede Probe, jedes Treffen bestätigt mir, dass so eine genreübergreifende Geschichte möglich ist - Und für alle Beteiligten neue Synapsen im Hirn anknipst. Wir freuen uns schaurig drauf!“