Literatur · Theater

Andreas Kiendl - Leibnitz


Es beginnt ganz harmlos: Claudia und Christian Grebien leben mit ihren beiden Kindern im steirischen Leibnitz, das Singen in einem Laienchor ist ihnen als einzige gemeinsame Leidenschaft geblieben. Schon seit einiger Zeit hat das Paar Probleme, aber beide bemühen sich, mit dem engen Leben zurecht zu kommen. Als Claudia erfährt, dass ihre Mutter und ihr Stiefvater nach Kanada auswandern, treibt sie das noch stärker in die Abhängigkeit von Christian und dessen Eltern, mit denen sie eine freudlose Hausgemeinschaft bilden. Dass Christian immer mehr dem Alkohol verfällt, wird erst bei einem von ihm verursachten Autounfall manifest und verändert das Leben der Familie von Grund auf. Von da an werden die Abhängigkeiten immer extremer, die Familie steuert unerbittlich auf den Abgrund zu. Ausweglosigkeit bis zum überraschenden Showdown.

Andreas Kiendl, geboren am 31.12.1975 in Graz, aufgewachsen in Deutschlandsberg (Steiermark). Nach abgebrochenem Studium der Technischen Chemie Studium der Darstellenden Kunst an der KUG Graz (Diplom 2001), parallel Ensemblemitglied im »Theater im Bahnhof«, danach drei Jahre Ensemblemitglied am Landestheater Linz. 2003 erste Hauptrolle in einem Kinofilm (»Antares«), seitdem kontinuierlich als Schauspieler für Film und Fernsehen tätig. Unterschiedlichste Rollen in diversen Genres (»In 3 Tagen bist du tot«, »Die Vaterlosen«, »Das Pferd auf dem Balkon«…), dem breiten Publikum bekannt geworden durch »SOKO Kitzbühel« (2005-2008 als Kommissar in rund 50 Folgen). Seit 2015 Arbeit als Dramaturg, Drehbuchautor (Kino) und Schriftsteller. Lebt derzeit in Wien und Deutschlandsberg, Lebensgefährtin, zwei Kinder.


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