Klassik

András Schiff - Klavier


Auf die Frage, warum sich András Schiff den Werken ausgewählter Komponisten gerne zyklisch widme, bekannte der Pianist in einem Interview, dass ihn die Neugierde, das Ganze zu studieren, antreibe – darüber hinaus profitiere das einzelne Werk von der Kontextualisierung. Mit seiner zyklischen Gesamtaufführung der Beethoven-Sonaten sorgte er so in der vergangenen Saison im Wiener Konzerthaus für beglückende Konzertabende.

Es wäre nicht András Schiff, wenn sich der Blick aufs Ganze nicht auch variantenreich wenden ließe: Bei seinem jüngsten Vorhaben, mit dem der Künstler an das Wiener Konzerthaus zurückkehrt, setzt er jeweils späte Sonaten unterschiedlicher Komponisten zueinander in Bezug und lässt somit Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert am Abend eines reichhaltigen Kompositionslebens zu Wort kommen – und mit der jeweils drittletzten Sonate von Beethoven und Schubert gibt András Schiff die Gelegenheit, dem Ausblick in einen neuen musikalischen Kosmos, der aus diesen Kompositionen bereits spricht, innig nachzulauschen.

Programm:

Joseph Haydn

Sonate C-Dur Hob. XVI/50 (1794-1795)

Ludwig van Beethoven

Sonate E-Dur op. 109 (1820)






Wolfgang Amadeus Mozart

Sonate C-Dur K 545 «Sonata facile» (1788)

Franz Schubert

Sonate c-moll D 958 (1828)


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