Literatur

Anatol


In seinem Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen dramatischen Erstling »Anatol« erkundet Arthur Schnitzler die Seelenlandschaften der Wiener Oberschicht. Es geht um Treue und Betrug, um Abschied und Neubeginn. »Anatol« ist eine funkelnde Komödie der halben Gefühle.

Anatol ist charmant und cool, sexy und geistreich. In der Begegnung mit einer Frau glaubt er stets, die Liebe gefunden zu haben. Mit seinem besten Freund Max erörtert er Fragen der Wahrheit, der Schuld, der Treue und der verirrten Hoffnung – und kommt jedes Mal zu dem Schluss, dass der Glaube an die eine, wahre und ewige Liebe eine Illusion ist. Anatol ist ein Verführer, der stets hofft, verführt zu werden. Er ist zugleich Sieger und Verlierer im ewigen Rausch der Triebe, süchtig nach der nächsten Begegnung. Er ist ein Träumer und ein »Hypochonder der Liebe«, ein ewig Suchender, der sich selbst verliert.


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