Musical · Theater

Anatevka


1964 am Broadway uraufgeführt, begeistert „Anatevka“ seitdem nicht nur durch hinreißende Tanzszenen, großangelegte Shownummern und innige Momente, sondern hält deswegen das Publikum weltweit gefangen, weil Tevjes Wünsche, Träume und Hoffnungen zutiefst menschlich sind. In der Grazer Neuproduktion ist Ivan Oreščanin als Tevje zu erleben, der mit seinem Schöpfer Zwiesprache hält, um sein Leben zu meistern.

Anatevka

Fiddler on the Roof

Jerry Bock
Basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem. Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl
Buch: Joseph Stein, Musik Jerry Bock, Gesangstexte: Sheldon Harnick
In New York von Harold Prince produziert
Erstproduktion in New York, Regie und Choreographie von Jerome Robbins.
Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen

Empfohlen ab 11 Jahren.

Im Schtetl Anatevka befolgt jeder die Tradition, und jeder tänzelt ein bisschen wie ein Fiedler auf dem Dach. So stellt sich der Milchmann Tevje vor, wie es denn wäre, wenn er einmal reich wär’. Doch erst einmal sind die ersten drei seiner insgesamt fünf Töchter zu verheiraten. Zeitel, die älteste, liebt allerdings den armen Schneider Mottel und nicht den reichen Fleischer Lazar Wolf. Wie gut, dass sich aus dem Jenseits Tevjes verstorbene Schwiegermutter und Lazars erste Frau melden, um Tevjes Gemahlin Golde umzustimmen. Auch die weiteren Töchter Tevjes wollen von den Vorschlägen der Heiratsvermittlerin Jente nichts wissen, folgen ihren Herzen und entscheiden sich für den Studenten Perchik beziehungsweise den russischen Christen Fedja. So ändern sich die Zeiten, denn Männer beginnen mit Frauen zu tanzen – und in aller Brutalität kommt es zu Ausschreitungen beim Hochzeitsfest, das doch so fröhlich begonnen hat. Dann geht alles Schlag auf Schlag: Innert drei Tagen muss das Schtetl geräumt sein. Jeder packt seinen Koffer, um die Reise ins Ungewisse anzutreten.

1964 am Broadway uraufgeführt, begeistert „Anatevka“ seitdem nicht nur durch hinreißende Tanzszenen, großangelegte Shownummern und innige
Momente, sondern hält deswegen das Publikum weltweit gefangen, weil Tevjes Wünsche, Träume und Hoffnungen zutiefst menschlich sind. In der Grazer Neuproduktion ist Ivan Oreščanin als Tevje zu erleben, der mit seinem Schöpfer Zwiesprache hält, um sein Leben zu meistern. Nach seinen erfolgreichen Arbeiten im Rahmen des OpernKurzgenusses (zuletzt „Mario und der Zauberer“) und am Stadttheater Leoben inszeniert Christian Thausing sein erstes Musical an der Oper Graz.


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