Kunstausstellung

An artist is an artist is an artist is a female artist


Die österreichische Künstlerin Maria Anwander greift in die Kunstgeschichte ein, um für eine feministische Umverteilung von Aufmerksamkeit, Erfolg und Ruhm zu sorgen.

Maria Anwander nimmt in ihren Arbeiten immer wieder eine feministische Sicht auf die Kunstgeschichte ein, untersucht Protagonisten und die ungleiche Verteilung von Aufmerksamkeit, Erfolg und Ruhm. Männer dominieren seit Jahrhunderten die Kunstwelt und ihre Wahrnehmung, Künstlerinnen kommen entweder selten oder nur als Randfiguren vor. Ein Zustand, der bis heute hartnäckig anhält – Künstlerinnen sind nach wie vor in wichtigen Museen und Ausstellungen unterrepräsentiert. Der Ausstellungsbetrieb wie auch der Kunstmarkt werden noch immer von männlichen Akteuren bestimmt, die ihr Revier entschieden verteidigen.

Hier setzt Anwander in ihrer Arbeit an und kommentiert ironisch den Kunstbetrieb, vor allem in Hinblick auf die Situation ihrer Kolleginnen. Sie adaptiert ungeniert das Erbe weltberühmter Künstler, um es in einen neuen und zugleich feministischen Kontext zu setzen. Nicht ohne Humor greift sie dabei in die Kunstgeschichte ein und eliminiert virile Aspekte, um Platz für eine kommende Generation an Künstlerinnen zu schaffen.

Mit Maria Anwander (AT)

Kuratiert von Clemens Mair (AT) & Karin Oberhuber (AT)


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