Jazz · Diverse Musik

Amina Claudine Myers Trio


Die Wurzeln ihrer Musik liegen bis heute im Gospel, im Spiritual und im Blues. Myers stellt diese Stilrichtungen nicht einfach nebeneinander, sondern läßt sie mit unterschiedlicher Gewichtung ineinander fließen. Beeindruckend ist ihre volle Stimme, mit der sie den Blues spür- und erlebbar macht.

"Blues und Gospel prägen all meine Musik. Ich spüre aber den afrikanischen Impuls in allem, was aus mir herauskommt", sagt Amina Claudine Myers, die in ihrer Jugend Kirchenorganistin war, in Gospelchören sang und mit Rhythm & Blues-Gruppen auftrat.

Zusammen mit Radu Williams und Reggie Nicholson wird die 1943 in Blackwell, Arkansas, geborene und von McCoy Tyner beeinflusste Pianistin schwarze Tradition von Gospel und Stride bis Soul mit Romantizismen der europäischen Klaviermusik und Techniken der Avantgarde konfrontieren. "Blues und Gospel prägen all meine Musik. Ich spüre aber den afrikanischen Impuls in allem, was aus mir herauskommt", sagt Myers, die in ihrer Jugend Kirchenorganistin war, in Gospelchören sang und mit Rhythm & Blues-Gruppen auftrat. Sie arbeitete mit Gene Ammons, Sonny Stitt, Muhal Richard Abrams, Roscoe Mitchell, Don Moye, Lester Bowie und Henry Threadgill. (Pressetext)

Amina Claudine Myers kann man wohl mit Fug und Recht als eine der (leider wenigen) weiblichen Jazz-Legenden bezeichnen. Gospel und Rhythm 'n' Blues prägten sie bereits von Kindesbeinen an. In den 1960er spielte sie mit Gene Ammons und Sonny Stitt in Chicago und trat der für den Jazz so bedeutenden Musikervereinigung Association for the Advancement of Creative Musicians (AACM) bei. Heute gilt Myers als eine wichtige Vertreterin der AACM.

Mit Saxophonist Kalaparusha Maurice McIntyre nahm Amina 1969 ihr erstes Jazzalbum auf. Seitdem spielte sie u.a. mit solchen Jazz-Eminenzen wie z.B. Lester Bowie, Muhal Richard Abrams, Charlie Haden, Bill Laswell, dem Art Ensemble of Chicago, Archie Shepp, David Murray und Arthur Blythe.
(Pressetext)

Amina Claudine Myers: piano, hammond B 3, vocals
Radu Williams: electric bass, guitar
Reggie Nicholson: drums


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