Jazz · Klassik

Amarcord Wien


Amarcord Wien spielt Astor Piazzolla.

Amarcord Wien sind virtuose Zeiträuber. Rauben dir mit ihrer Musik die Zeit, setzen sie außer Kraft. Heben plötzlich kurz ab, um doch im Grundpuls zu verbleiben. Dich hebt es aus dem Sessel, Dir bleibt die Luft weg. Doch das Akkordeon leiht Dir mit seinem Blasbalg den Atem, das Cello nimmt Dich bei der Hand, die Geige verdreht Dir den Kopf, der Kontrabaß zupft Dich am Ärmel. Vier Menschen, in Wien, unterschiedlichster Heimat, tun sich mit Dir zusammen und schaffen eine gemeinsame Welt. Ein Lied lang, eine Zeit lang. (Albert Hosp)

„... seine Musik ist die der Fehler und Verwirrungen der Menschen; eine Musik, die durch die Arbeit der Hände wie von Säure freigelegt ist, schweiß- und rauchgetränkt, mit dem Geruch von Lilien und von Urin, vollgespritzt mit der Fülle unseres Tuns, sei es legal oder illegal; eine Musik, die so wenig rein ist, wie alte Kleider, wie ein Körper voller Speiseflecken und Scham, voller Falten, Beobachtungen und Träume, Wachheit, Vorahnungen, Liebesschwüren und Verwünschungen, voller Dummheiten, Schocks und Idyllen, politischer Überzeugungen, voller Verleugnungen, Zweifel und Bestärkungen ...“ (Pablo Neruda über Astor Piazzolla)

Sebastian Gürtler: violin
Tommaso Huber: accordion
Michael Williams: cello
Gerhard Muthspiel: bass

http://www.amarcord.at/


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