Pop / Rock

Amanda Palmer


Die Queen ist zurück! Nächstes Album - nächstes Konzert!

Ihr aktuelles Album "You got me singing", ein Duett-Album mit ihrem Vater Jack Palmer ist im Juli gerade erst erschienen. Es finden sich darauf 12 Coversongs, von Sinéad O'Connoer, Leonhard Cohen bis Richard Thompson.

Amanda Palmer wird am 30. April 1976 in New York City geboren. Sie wächst in Lexington, Massachusetts auf und verbringt ihre Kindheit damit, Texte und Lieder zu schreiben. Weiters plant sie in ihrem Kopf die ultimative Party, für die sie Flyer, Einladungen und Bilder zeichnet. Um sie selbst zu zitieren: „Being a musician or rock star seemed like the most obvious 'real' job that would line up with that dream. I think that’s why I turned to music. The rock stars I was idolizing on MTV seemed to have the most leverage when it came to art-party-throwing.”

Aber wer jemals schon eine Performance von ihr gesehen hat, sei es als „The Eight Foot Bride“, eine lebende Statue in Cambridge´s Harvard Square, als eine Hälfte des Punk Cabaret Duos The Dresden Dolls, die theatralische Performances abliefert, oder, wie in letzter Zeit, als Solokünstlerin oder Part von Evelyn Evelyn, wird zustimmen, dass das Rockstar sein für sie keineswegs ein Job ist. Amanda Palmer lebt ihre Kunst vielmehr. Und im Gegenzug ist ihre Kunst eine Erweiterung ihrer selbst: Vollblutsängerin, Songwriterin, ausdrucksstarke Pianistin, Straßenkünstlerin, Produzentin, Lyrikerin, Schauspielerin und und und.

Doch zurück zu den Anfängen: Zu Amanda Palmers Markenzeichen gehören ihre einzigartige Stimme, ihre theatralischen Einlagen sowie ihr extravaganter Kleidungsstil (nettes Detail am Rande: 2006 wurde sie zur „stylishsten“ Frau Bostons gekürt). 2000 lernte sie den Drummer Brian Viglione kennen, dem sie einige Lieder vorspielt. Er ist Feuer und Flamme und kurz darauf werden die DRESDEN DOLLS aus der Taufe gehoben, mit denen sie große Bekanntheit erreichen.

Mulitalentiert, freizügig und exzentrisch ist die junge Dame- und so ist es auch kein Wunder, dass sie ihre angestaute Kreativität früher oder später in einem Soloausflug auslebt. Ergebnis ist ihr erstes Werk „Who Killed Amanda Palmer?“, welches 2008 erschienen ist und vom wunderbaren Ben Folds produziert und musikalisch unterstützt wurde. Bei der Musik ihres Albums folgte die Musikerin dem Motto „ganz oder gar nicht". Ein „voll produziertes Monster" ist es, das erste Soloalbum von Amanda Palmer. Um ihre Vielseitigkeit aufzuzeigen: zum Album wurde ein Foto-Storybook kreiert, das unter Mithilfe von Neil Gaiman, mit dem sie mittlerweile verheiratet ist, erarbeitet wurde.

Mit zahlreichen Kollaborationen und als Solokünstlerin steigert sie konsequent die Anzahl ihrer Fans, schreibt mit SchülerInnen gemeinsam ein Theaterstück („With The Needle That Sings In Her Heart") und spielt gemeinsam mit den legendären Boston Pops in der Symphony Hall in Boston. Zwischendurch erfindet sie sich immer wieder neu. So auch mit dem Bandprojekt Evelyn Evelyn, wo sie offiziell als Produzentin der talentierten siamesischen Zwillingsschwestern Evelyn und Evelyn auftritt. Natürlich steckt in Wirklichkeit sie selbst dahinter, gemeinsam mit dem Folkmusiker Jason Webley. 2013 veröffentlichte sie „Amanda Palmer Goes Down Under“.


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