Theater

Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam


Mezger spielt mit Rockszene-Klischees wie der obligaten Hotelzimmerzertrümmerung, beschreibt Tattoo-Sucht und Touralltag, Narkotika und Musik.

Dave Gahan, Sänger von Depeche Mode, hat ein Imageproblem. Er löst es Anfang der Neunziger in klassischer Rockstarmanier: Tätowierungen, Heroin und ja, Tod. Von seinen zwei Minuten Todsein erzählt er seither gerne und in immer neuen Varianten.

Die Wahrheit und die Ordnung der Ereignisse sind ihm derweil längst abhanden gekommen: Liegt er immer noch in diesem Hotelzimmer? Oder mitten in Auseinandersetzungen mit Bandchef Gore? Oder auf diesem Bärenfell von Britney Spears, die sich gerade an seinem Schritt zu schaffen macht?

Steffen Höld war für die Rolle des Dave Gahan in „Als ich einmal tot war …“ für den Nestroypreis 2015 in der Kategorie „Bester Schauspieler“ nominiert.

– Inszenierung/Musik: Klemens Gindl
– Kostüm: Anna Panzenberger
– Licht: Oliver Matthias Kratochwill

– Mit: Steffen Höld


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