World Music

Alp Bora & Efe Turumtay


Fischerlieder, Kreistänze, Schlaf- oder Liebeslieder ... - die gebürtigen Istanbuler Alp Bora und Efe Turumtay haben in Wien an der Donau zusammen gefunden, teilen die Melodien Ihrer Kindheit und spielen mit Improvisationscharakter im 5/8tel Takt. Polyphoner Gesang ist unüblich in Anatolien, aber dieses Duo hat es erprobt und unterstreicht dadurch die Vielschichtigkeit der neu interpretierten orientalischen Volksmusik.

Im europäischen Istanbul geboren, im anatolischen Ankara und im orientalischen Bagdad aufgewachsen fand Alp Bora vor zehn Jahren seine wahre Heimat in Wien. "Weil du nirgendwo sonst in Europa Orient und Okzident in so kultivierter Dichte finden und genießen kannst wie hier", sagt er. Ein Türke, dem Wien nicht faszinierend fremd, sondern im Gegenteil so faszinierend vertraut ist. Der Musiker schöpft seine Werke aus dem Liedgut Anatoliens - dem türkischen "Anadolu", was wörtlich übersetzt "Mutterland" bedeutet und den Wert dieser Region als Quelle so zahlreicher Kulturen würdig unterstreicht. "Es leben und lebten ja nicht nur Türken in der Türkei, darum singe ich auch keine türkischen, sondern anatolische Lieder", betont Bora. '


Mit seiner verführerisch purpurnen Oriental-Soul-Stimme löst Alp Bora das Publikum gefühlvoll von Zeit und Raum und führt es durch die orientalische Welt voller Mythen und Legenden. Er gewährt einen großartigen Einblick in die alten, kleinen Volkslieder, die von Räubern und Helden erzählen, von Leiden und Wundern und natürlich - von Sehnsucht und ewiger Liebe. Die Lieder seiner aktuellen CD Amber sieht er als Bewahrer und Botschafter der anatolischen Kultur: "Amber ist auch das türkische Wort für Bernstein. Ein edler Naturstein, der ein Stück Vergangenheit für immer in sich eingeschlossen hat."
http://alpbora.net/


Vergangene Termine