Kunstausstellung

Alles hängt in der Luft: Künstler fliegen im Theater am Spittelberg


Eine symbolträchtigen Plakat-Kunstaktion im Wiener Theater am Spittelberg.

Zeitgleich mit der Bekanntgabe der Öffnungsschritte im Kulturbereich hat das Theater am Spittelberg nicht nur seine Pläne für den Sommer veröffentlicht, sondern wartet auch mit einer symbolträchtigen Kunstaktion auf: "Alles hängt in der Luft" nennt sich das Projekt, mit dem der Fotograf Lukas Beck gemeinsam mit Direktorin Nuschin Vossoughi die derzeit nicht zugängliche Installation des Künstlers Farshido Larimian in den öffentlichen Raum verlagert.

Die Plakatserie versammelt mehr als 15 Kulturschaffende, die mit in ihre Einzelteile zerfallenen Instrumenten über der verwaisten Bühne im leeren Publikumsraum schweben. Mit dabei sind u.a. Die Strottern, Willi Resetarits, Erika Pluhar, Sandra Pires oder Ina Regen. Kulisse ist die Installation "Alles hängt in der Luft", die Farshido Larimian als "Ort der Erinnerung an die Zeit vor den Schließungen in der Kulturbranche" geschaffen hatte. Da dieser durch den Lockdown in der Ost-Region nun nicht zugänglich ist, ging man einen Schritt weiter und ließ die Künstlerinnen und Künstler mittels Trampolin durch die Lüfte schweben - zwischen Larimians Installation.


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