Kunstausstellung

Allegorie. Die Sprache der Bilder


Residenzgalerie

5020 Salzburg, Residenzplatz 1

So., 23.07.2017 - Mo., 06.11.2017

Mo: 10:00 - 17:00 Uhr
Di: 10:00 - 17:00 Uhr
Mi: 10:00 - 20:00 Uhr
Do: 10:00 - 17:00 Uhr
Fr: 10:00 - 17:00 Uhr
Sa: 10:00 - 17:00 Uhr
So: 10:00 - 17:00 Uhr

Was bedeutet einem heutigen Menschen die Begegnung mit Allegorien, Personifikationen oder Symbolen aus längst vergangener Zeit?
Kann das Wissen und Verstehen des Barock noch etwas mit unserer derzeitigen Lebenswelt zu tun haben? Die Kunstwerke beweisen. Es kann!

Allegorien und Personifikationen sind vieldeutige Sinnbilder die die bildende Kunst des Barock beherrschten. Aus Begriffen wie Krieg, Frieden, Liebe, Tod oder Vergänglichkeit wurden faszinierende Bildschöpfungen die dem ureigensten Anliegen von Kunst dienten und dienen: der Erklärung der Welt.

Das DomQuartier Salzburg bietet eine reiche Vielfalt an komplexen Bilderfindungen - sowohl in den einzelnen Kunstsammlungen als auch auf der Ebene der künstlerischen Raumgestaltung. Kunstwerke des 16. bis 21. Jahrhunderts aus der Residenzgalerie Salzburg, der Sammlung Rossacher (Salzburg Museum) und dem Dommuseum Salzburg verdichten das Thema - gemeinsam mit Leihgaben aus wichtigen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Künstler: Hendrick Goltzius, Peter Paul Rubens, Rembrandt, Gerard Dou, Gerbrand van den Eeckhout, David Teniers d. J., Adriaen Brower, Giacomo del Po, Daniel Gran, Heinrich von Schönfeld, Honoré Fragonard, Friedrich von Amerling, Hans Makart, Edvard Munch, Alfred Kubin uvm. schenken Einblick in den Formen- und Ideenreichtum dieser Bildgattungen. Nicht zuletzt veranschaulicht die britische Künstlerin Sam Taylor-Wood in einer Videoarbeit aus dem Jahre 2001 die immerwährende Aktualität von Begriffen wie Zeit und Verfall.

Schließlich kann in den Prunkräumen der Residenz mit theatralischen Stuck- und Deckengemälden von Johann Michael Rottmayr, Martino Altomonte, Antonio Beduzzi oder Alberto Camesina die „Sprache der Bilder“ als angewandte Programmatik barocker Prachtentfaltung erlebt werden.