World Music

alle_walzer, Dreck, Fränggi und Maria Gehrig


allewalzer (AT)
Mario Mogas: Akkordeon Lukas Lauermann: Cello Eva Schaller: Tanz/Choreographie
alle
walzer greift künstlerisch den Gedanken auf, dass nach dem zweiten Weltkrieg der Walzer zur Identitäskittung/-schöpfung Österreichs missbraucht wurde. „Wie wäre es nun, diesen Blick weiterzuführen, den Walzer weiter zu dekonstruieren, um so einen kritischen Blick auf die Instrumentalisierung von Kunst durch Politik zu werfen, die daraus entstehende Ambivalenz vor Augen zu führen?“

Dreck
Mario Mogas: Akkordeon Spiel: Regina Picker, Michael Pöllmann
Die Bestandsaufnahme einer erstarrten Mann – Frau Beziehung. Sein Wollen ist ihr ein Graus, ihre penible Reinlichkeit ignoriert er, die Begierde ist längst nur mehr Erinnerung. „Das innere Grollen spürbar unterdrückt, bis die Zurückhaltung platzt und das Schweigen in der Explosion ängstlich um sich schlägt und rasch wieder in die Spannung der Stille zurück-kehrt.“

Fränggi Gehrig: Akkordeon, Maria Gehrig: Violine
Im Sommer 2019 veröffentlichte dieses hochmusikalische Geschwisterpaar aus Andermatt im Schweizer Kanton Uri sein erstes Album mit dem Titel „riif“. Beide äußerst umtriebig – das Akkordeon ist seit dem 8. Lebensjahr Fränggis Instrument, in der Schweiz wurde Fränggi Gehrig wiederholt ausgezeichnet, vor allem wegen seiner künstlerischen Verdienste um „neue, aktuelle Volksmusik“ – entsteht in der geschwisterlichen Nähe ein spezieller Klang. Technisches Können und Musikalität, gepaart mit blindem Zusammenspiel. Das Duo bietet eine große Bandbreite an Melodien, Rhythmen, Sounds und Stilrichtungen, verwurzelt in Schweizer Volksmusik mit Inspirationen aus Klassik, Jazz und anderen Musikstilen.


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