Theater

All Inclusive


All Inclusive stellt – leise und unaufdringlich – Fragen über das Wahrnehmen persönlicher Verantwortung versus Freiheitsdrang, über Solidarität versus Streben nach persönlicher Unabhängigkeit.

Wie soll man sich verhalten, wenn einem geliebte Menschen mit Beeinträchtigungen auch einmal 'lästig' fallen? ALL INCLUSIVE stellt – ohne moralisch zu werten - Fragen über das Wahrnehmen persönlicher Verantwortung versus Freiheitsdrang, über Solidarität versus Streben nach persönlicher Unabhängigkeit. Das Theater ecce präsentiert einmal mehr ein intensives Stück von großer gesellschaftlicher Relevanz.

Harald lädt Hanna, eine gute Bekannte zum Essen ein. Sie sprechen über den tragischen Tod von Haralds Frau Sandra, der sich vor zwei Wochen ereignet hat, über Haralds Pensionierung und über seinen Sohn Samuel, welcher Down-Syndrom hat. Auch Samuel, der immer wieder kommt und geht, wird in die Gespräche mit einbezogen. Die sehr warme und familiäre Stimmung erfährt eine abrupte Wendung, als Hanna schließlich aufbrechen will…

ALL INCLUSIVE stellt – leise und unaufdringlich – Fragen über das Wahrnehmen persönlicher Verantwortung versus Freiheitsdrang, über Solidarität versus Streben nach persönlicher Unabhängigkeit. Ohne moralisch zu werten, kommen angesichts einer immer höher werdenden Lebenserwartung Fragen von großer gesellschaftlicher Relevanz und bis ins intimste Private auftretende Konflikte zur Sprache. Es schwingen aktuelle politische Diskussionen (z.B: Pflegeregress, Mindestsicherung,….) in dieser Diskussion mit. Die Frage, was ein Sozialstaat „kosten“ darf, wird hier auf eine sehr private, persönliche Ebene transformiert und plötzlich befindet man sich inmitten einer Wertediskussion voller neoliberaler und christlich-sozialer Argumente und man fragt sich: Wo stehe ich eigentlich in dieser Diskussion?

Mit
Philipp Kieninger, Pia Kolb, Beata Milewska, Reinhardt Winter


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