Kunstausstellung · Fotografie Ausstellung

Alfred Seiland


Die Albertina widmet dem österreichischen Fotografen Alfred Seiland (*1952) eine Retrospektive mit rund 80 Werken.

Seiland ist einer der ersten Fotografen in Österreich, der ausschließlich mit Farbfotografie arbeitet und sich bewusst auf die Spuren der Begründer der US-amerikanischen New Color Photography – Joel Meyerowitz, Stephen Shore, William Eggleston – begibt. International erregten seine Aufnahmen berühmter Persönlichkeiten für eine Kampagne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Aufsehen.

In seinen dokumentarischen Fotografien beschäftigt sich Seiland mit Kulturlandschaften und entwickelt dabei eine eigenständige Ästhetik: Seine in Bezug auf Farben und Lichtstimmung immer exakt komponierten Motive fotografiert er bis heute analog. Für seine früheste Serie East Coast – West Coast entstehen in den USA atmosphärisch dichte Aufnahmen von weiten Landschaften, Straßenzügen und Neonschildern. Reisen führen ihn u.a. nach Syrien, in den Iran und in die Türkei, nach Ägypten und Griechenland. Das Gebiet des antiken Römischen Reiches steht im Zentrum der Serie Imperium Romanum, die das Spannungsverhältnis von Antike und Moderne beleuchtet. Die Arbeiten der Werkgruppe Österreich zeichnen sich durch seinen charakteristischen Blick auf die eigene Heimat aus.


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