Literatur · Theater

Alfred Pietsch – Es regnete Hakenkreuze


Ein junger Wiener überlebt das Dritte Reich! Rechtzeitig zum Staatsfeiertag des Gedenkjahres 2015 ist es dem LEO gelungen, Fredi Pietsch für eine Lesung aus seinem Buch zu gewinnen.

Zwischen den Leseblöcken macht er das Publikum mit einigen seiner Wiener Lieblingslieder vertraut, dabei unterstützt von Antonia Lersch mit Klavier und Gesang.

Zum Buch: Eine Wiener Jugend als spannende und bewegende Entdeckungsreise – der junge Fredi Pietsch schlägt sich mit Herz und „Wiener Schmäh“ durch Österreichs dunkelste Zeit der jüngeren Vergangenheit. Eine bewegende Lebensgeschichte als Appell gegen Krieg und für Menschlichkeit, Toleranz und Demokratie.

Autor: Alfred Pietsch, Verlag Molden (leider vergriffen!!!)

Zum Autor: Alfred Pietsch wurde 1925 in Wien geboren. Sein Vater war Berufsmusiker und erlangte als Schrammelmusiker hohen Bekanntheitsgrad. Fredi hatte das Talent des Vaters geerbt, spielte Ziehharmonika und sang mit Begeisterung Wiener Lieder. In den Arbeitsdienst kam er mit 17, kurze Zeit später wurde er bereits als Soldat eingezogen – für den ganzen Krieg, bis 1945! Er kam in amerikanische Kriegsgefangenschaft, in der er ein Terzett für Wiener- und Schlagermusik gründete, dem unter anderen Karl Hackl angehörte, der Vater des späteren Burgschauspielers Karlheinz Hackl.


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