Kabarett

Alfred Dorfer - bisjetzt



In seinem neuen Stück blickt Dorfer zurück – nicht nur auf die eigene Biografie. Die Perspektive setzt weiter oben an. Zeitgeschichte passiert Revue, Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, Neues.

Dorfer blickt zurück, ein Mix aus seinem reichhaltigen Schaffen, jeder Abend unvergleichlich, stets in anderer Zusammenstellung. Er kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen in der Kabarettgruppe Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader („Freizeitmesse“, „Indien“) bis zum preisgekrönten „fremd“. „bisjetzt“ ist kein übliches Best of, sondern ein eigenständiges Stück - eine Werkschau. Mit dabei die großartigen Musiker Peter Herrmann, Günther Paal und Lothar Scherpe, sowie der singende Techniker Robert Peres.

Alfred Dorfer - Biographie

seit 1961

1980 Matura
Studium an der Uni Wien (Theaterwissenschaften und Germanistik), heute fehlen noch vier Prüfungen zum Doktor, schade!

1982 Schauspielstudium bei Seeböck, Tötschinger, Schwarz, Molcho, Seeliger, Pillmann, Ganser (hier gibt es einen Abschluss).

1983 Theater in der Josefstadt mit "Christinas Heimreise".

1984 Gründung der Kabarettgruppe SCHLABARETT, Programm "Am Tag davor".
1985 "Atompilz von links" dafür gibt´s den Österreichischen Kleinkunstförderungspreis.
Engagament bei der "Salzburger Szene der Jugend" mit Ghelderodes "Ballade vom großen Makabren". Engagement im "Sommernachtstraum" mit H. Seeböck.

1986 "Kultur gegen alle" (SCHLABARETT)
1987 Salzburger Stier für "Kultur gegen alle" (SCHLABARETT).

Woody Allens "Tod" und "Gott" (SCHLABARETT).

1988 "Sein und Schwein" (SCHLABARETT)

"Eis", ein Kinofilm von B. Mittermayer.
"Planlos" (SCHLABARETT)

1989 "Freizeitmesse" mit J. Hader.
Engagement in "Rikiki" (Cami) bei den Wiener Festwochen.
1990 "Fröstl" (SCHLABARETT)

Patenschaft beim SALZBURGER STIER für die "Menubeln".

Regie bei "Educating Rita" mit Seeböck/Mottl für das Volkstheater in den Außenbezirken.

1991 "Indien" mit J. Hader (Alfred Dorfer ist Co-Autor und verkörpert eine Hauptrolle).

"Muttertag" (SCHLABARETT)
Engagement für die ORF-Produktion "Hader fürs Heim".
1992 "Mahlzeit" (SCHLABARETT)
ÖSTERREICHISCHER KLEINKUNSTPREIS für "Indien".

1993 "Alles Gute", Dorfers erstes Soloprogramm, wird von der Kritik gefeiert. Verfilmung von "Indien", gemeinsam mit Josef Hader und Paul Harather (seit 8. 10. 93 haben ca. 200.000 Menschen den Film gesehen)
1994 2. Soloprogramm "Ohne Netz" hat im April Premiere (Vindobona)
der Film "Muttertag", nach dem gleichnamigen Bühnenstück von "Schlabarett"ist seit Ende Februar im Kino.
Die CDs "Ohne Netz" (2fach CD/Livemitschnitt) und "Piraten" (Maxi CD/3 aus "Ohne Netz" ausgekoppelte Lieder) erscheinen im Sommer - alles unter dem Titel "Dorfer und die Bösen" (= die Liveband: Peter Herrmann, Lothar Scherpe, Günther Paal)

1995 Start von "Indien" am 26. Jänner in den deutschen Kinos.

Dreharbeiten zu "FREISPIEL", ein Kinofilm mit Alfred Dorfer und Lukas Resetarits
Buch: Alfred Dorfer und Harald Sicheritz, Produktion: Dr. Scheiderbauer GmbH, nach einer Idee von Alfred Dorfer
Premiere am 5. Oktober im Gartenbaukino, gleichzeitig erscheint auch das Album Freispiel, eingespielt mit den "Bösen"

November: Auftritte mit dem Programm "Alles Gute" im Münchner Lustspielhaus

1996 Im Februar 96 haben bereits 160.000 Zuseher "Freispiel" im Kino gesehen.

"FREISPIEL" ist damit nach "Indien" die erfolgreichste österreichische Kinoproduktion.
27. Februar: Premiere des 3. Soloprogrammes "Badeschluß" in der Wiener Kulisse
Spielserien in der Kulisse und im Wiener Vindobona, anschließend ausgedehnte Bundesländertourneen, die auch 1997 noch weitergehen.
Oktober: Auftritte mit dem Programm "Ohne Netz" im Münchner Lustspielhaus

1997 ausgedehnte Bundesländertour mit "Badeschluß" mit Gastspielen in Deutschland
Hauptrolle im Fernsehfilm "Qualtingers Wien" (Buch: Dorfer/Sicheritz)

1998 Sitcom "MA 2412" nach dem SCHLABARETT-Stück "Mahlzeit"mit Roland Düringer. Regie: Harald Sicheritz

Fortsetzung der Tour mit "Badeschluß" (bis jetzt 200.000 Zuschauer)
1999 Triple Platin (70.000 verkaufte Videocasetten) für "MA 2412"

Drehbuch und Hauptrolle bei "Wanted" erfolgreichster österr. Kinofilm 1999)
Drehbuch für den Fernsehfilm "Die Jahrhundertrevue"

2000 4. Soloprogramm "heim.at"
Premiere am 29.02.2000 im Orpheum Wien
goldene Romy 2000 (beliebester Schauspieler)

2001 Frühjahr - "Golden Ticket 2000" für "Wanted" als erfolgreichster österreichischer Kinofilm (190.000 Zuschauer)
Herbst - Dreh der 4. Staffel MA 2412
2002 DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS 2002 in der Sparte Kabarett für "heim.at", verliehen am 17. 2. im Mainzer Forum-Theater unterhaus.
2003 "Ravioli" - Kinofilm basierend auf Elementen aus "heim.at" - Regie: Peter Payer - Kinostart österreichweit am 17. Jänner

"Preis der Schülerjury" beim Max Ophüls Preis Filmfestival Saarbrücken

"MA 2412 - die Staatsdiener" - Kinostart: 25.12.2003