Kunstausstellung

Alfons Pressnitz - Interior Landscape


In den neuen Arbeiten sind neben Landschaftsbildern auch Innenräume und Raumsituationen zu sehen, die in der Darstellung aufgebrochen und collageartig neu zusammengefügt werden.

Vernissage: Donnerstag, 17. September, 19 Uhr
Alfons Pressnitz ist anwesend
Es spricht Mag. Günther Oberhollenzer, Kurator, ESSL Museum

In den neuen Arbeiten sind neben Landschaftsbildern auch Innenräume und Raumsituationen zu sehen, die in der Darstellung aufgebrochen und collageartig neu zusammengefügt werden. Bildfragmente bauen räumliche Situationen und charakterisieren dabei eine sich schnell verändernde Umwelt, die nicht zur Gänze fassbar ist.

Bildfragmente bauen räumliche Situationen und charakterisieren dabei eine sich schnell verändernde Umwelt, die nicht zur Gänze fassbar ist. Auch Abbilder des Menschen tauchen auf unterschiedliche Weise in den Arbeiten auf: als Fragment, in Form eines Objektes oder in Konstellation mit anderen Gegenständen.

Der Titel ist mehrdeutig und nimmt einerseits Bezug auf die Motivik des Innenraums, verweist aber gleichzeitig auf die Landschaftsmalereien aus denen sich die Arbeiten entwickelt haben. Er lässt den Innenraum als landschaftlichen Raum lesbar werden und deutet die innere Landschaft des Menschen an, sein Innenleben und dessen Empfindungslandschaft. In den Arbeiten selbst treten die Landschaft und der Innenraum immer wieder in Verbindung, durch landschaftliche Ausblicke oder durch Zimmerpflanzen in Interieurs. Dabei werden Bezüge zu unterschiedlichen Themenbereichen hergestellt.

„So entstehen statt stringenter Erzählräume phantastische Landschaften, die an die Felswucherungen der frühen Collagen erinnern. Die nahsichtigeren architektonischen Räume aber brechen auf und verharren in einem Dazwischen von Innen und Außen. ... Der Raum und die in ihm enthaltenen Gegenstände verlieren ihre feste Form und Position, scheinen wie in den Collagen zu Bildräumen montiert zu sein, und mit der Markierung von Innen und Außen verschwimmen auch die Grenzen zwischen Figur und Grund, Illusionsraum und Fläche, Inhalt und Form.“

Oona Lochner


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