Tanz · Theater

Alessandro Sciarroni - Augusto


Augusto ist ein Stück über das menschliche Bedürfnis, bedingungslos geliebt zu werden, und über den Schmerz, wenn dies nicht der Fall ist.

Zugleich eine Hommage auf den dummen August – den Loser im Zirkus, der nicht aufhören kann zu lachen, auch wenn es eigentlich zum Weinen wäre. Wenn wir lachen, werden achtzig Muskeln im ganzen Körper betätigt, die Stimme ändert sich, das Zwerchfell tanzt. Doch das Lachen hat, abgesehen von den physiologischen Aspekten, noch tausend andere Facetten. Angelegt als Recherche, wie sich Stimme, Körper und Bewegung auf der Bühne zueinander verhalten, lässt der preisgekrönte italienische Choreograf Alessandro Sciarroni den neun Tänzer*innen in Augusto nur eine Ausdrucksmöglichkeit: das Lachen. Egal ob sie gehen, laufen oder tanzen, Trauer, Euphorie, Angst oder Schmerz empfinden. Es wird obsessiv gelacht, ohne den Grund dafür benennen zu können. Immer unkontrollierter, bis es wehtut.


Vergangene Termine