Diverse Musik · Klassik

Albert Mühlböck - Von fremden Ländern und Menschen


Das Programm mit dem Thema „Von Fremden Ländern und Menschen“ verbindet Musik aus verschiedenen Ländern mit dem Zyklus Kinderszenen von Robert Schumann, dessen erstes Stück ja auch diesen Titel trägt.

Die Stücke der Kinderszenen wechseln mit Kompositionen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten (Europa, Afrika, Asien und Amerika) ab und schaffen so ein Kaleidoskop an Eindrücken, das keine noch so ausgedehnte Weltreise in dieser Vielfalt vermitteln kann. Begeben Sie sich auf eine spielerische und träumerische Reise, wobei Sie zwischen Ausflügen in die Welt exotischer und fremdartiger Klänge immer wieder in die heile kindliche Welt zurückkehren.

Der aus Traun stammende Pianist Albert Mühlböck ist international erfolgreich. Konzertauftritte mit Orchester und als Solist in vielen Europäischen Ländern wie Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, England, Tschechien, Polen, Ungarn und die Türkei. Ausserdem trat er in Asien (Beijing, Shanghai und Shenzhen, China; Taipei, Taichung und Tainan in Taiwan; Hanoi, Vietnam; Kyoto, Japan) sowie in vielen Städten der USA und Mexiko auf.

Höhepunkte seiner vielen Konzerte waren Darbietungen im Brahmssaal des Wiener Musikvereines, im Schubertsaal im Wiener Konzerthaus, im Linzer Brucknerhaus, in der National Concert Hall in Taipei, in der Beijing Concert Hall in China sowie in der Steinway Hall in New York City. Er absolvierte auch Auftritte mit dem Bruckner Orchester Linz, dem Nationalen Taiwan Symphony Orchester, dem Shenzen Symphony Orchester in China und dem CCM Philhamonia Orchester in den USA.

Albert Mühlböck gewann Preise bei Wettbewerben in Österreich, Frankreich, Italien und den USA, darunter Spezialwettbewerbe für zeitgenössische Musik in Linz und Wien. Er machte Rundfunk und CD-Aufnahmen, u.a. mit Werken von Schubert, Liszt, Rachmaninoff und Chopin.

Albert Mühlböck studierte Klavier und Klavierpädagogik bei Hildegard Kugler am Bruckner Konservatorium in Linz (jetzt Anton Bruckner Privatuniversität), an der Wiener Musikhochschule bei Alexander Jenner (jetzt Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien) und am College-Conservatory for Music in Cincinnati( USA) bei Eugene Pridonoff, wo er 2012 den Titel Doctor of Musical Arts erwarb.

Albert Mühlböck hat sich nicht nur mit dem üblichen Repertoire beschäftigt, sondern auch mit früher Klaviermusik (seine Dissertation über das Klavichord, ein früher Vorläufer des Klaviers). Ausserdem hat er sich auch gründlich mit zeitgenössischer Musik auseinandergesetzt, wie eine vor Kurzem erschienene CD mit dem Posaunisten Tim Anderson und Lecture-recitals über Boulez’s Dritte Klaviersonate zeigen.

PROGRAMM:

Robert Schumann, Kinderszenen Op. 15:

Von fremden Ländern und Menschen

Sergei Rachmaninoff: Zwei Preludes: Op. 23/6, 23/12

Kuriose Geschichte

Hsiao-Feng Chang: Parfüm

Hasche-Mann

Enrique Granados: El Pelele

Astor Piazzolla: Aus Histoire du Tango: Cafe, 1930

Bittendes Kind

Toru Takemitsu: Rain Tree Sketch II

Glückes genug

Domenico Scarlatti: Sonate E Moll, K 402

Wichtige Begebenheit

Franz Liszt Ungarische Rhapsodie No, 12

Claude Debussy: L‘isle joyeuse

Träumerei

Wolfgang Amadeus Mozart: Rondo A Moll, KV 511

Am Kamin

Bedrich Smetana: Hulan

Ritter vom Steckenpferd

Wang Jianzhong: A Hundred Birds Paying Respect to the Phoenix

Fast zu Ernst

Bix Beiderbecke: In a Mist

Leonard Bernstein: Candide-Overture

Fürchtenmachen

Abdel-Rahim Gamal: Variationen über eine ägyptische Volksweise

Kind im Einschlummern

Frederick Chopin: Nocturno Op. 48/1

Der Dichter spricht


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