Jazz

Albare


Genremäßig lässt sich Albare nicht festlegen. Man flottiert frei in der Schatzkiste der globalen Weltmusik. Das aktuelle Album nennt sich „The Road Ahead“. Es kombiniert Elemente der sephardisch-marokkanischen Tradition mit dem Blues. Diese Musik kombiniert orientalische Exotik mit westlicher Jazzästhetik. Das Ergebnis ist schlicht Labsal.

Gemeinhin ordnet man Immobilien-Entwicklern wenig Seele zu. Im Falle des in Marokko geborenen, in Israel und Frankreich aufgewachsenen Albert Dadon, kann man sein Vorurteile aber getrost wieder verräumen. Der auch politisch aktive Dadon, der unter seinem Pseudonym Albare höchst sublime Gitarrenmusik kreiert, ist in Melbourne ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann.

Die Soulfulness, die dieser „Nebenerwerbsmusiker“ an den Tag legt, ist höchst erstaunlich und hat 2011 auch zu einem Plattenvertrag mit dem deutschen Enja-Label geführt. Musikalisch begann Dadon im Bereich des groovigen Acid-Jazz. Seine heutige musikalische Ausrichtung ist virtuoser, aber auch meditativer und melodiöser.

Line up:
Albare – guitar
Axel Tosca – piano
Yunior Terry – bass
Pablo Bencid – drums


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