Tanz · Theater

Aladins Erkenntnis


»Aladins Erkenntnis« ist eine gleichsam moderne, wie auch sozialkritische Produktion, die mit viel Einfühlungsvermögen und ohne erhobenen Zeigefinger versucht, Sensibilität dafür zu schaffen, dass technische Innovationen auch ihre Schattenseiten haben können.

Die Figur des Aladin zeigt in dieser Inszenierung einen jungen Menschen, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Auf seinem Weg stößt der junge Mann immer wieder auf Ablehnung und Desinteresse, wodurch auch er das Interesse an seinen Mitmenschen verliert. Just in dieser schwierigen Phase erhält Aladin auf wundersame Weise ein neues Handy. Mit Hilfe einer, auf dem Smartphone installierten Zauber-App, beschwört er einen Dschinn herauf. Der neue Begleiter ist fortan darauf programmiert, seinem Herrn jeden Wunsch zu erfüllen – und dieser wünscht sich nichts sehnlicher als seinem schwierigen Alltag zu entfliehen.

Denn das Smartphone als ewiger Begleiter und das damit verbundene Abtauchen in virtuelle Welten birgt mitunter sehr reale Gefahren wie emotionale Verarmung, soziale Isolation oder schwindendes Verantwortungsgefühl.

Die von über 110 TänzerInnen des Kultur- und Bildungsvereins „Ich bin O.K.“ aufgeführte Inszenierung „Aladins Erkenntnis“ basiert auf der berühmten orientalischen Erzählung „Aladin und die Wunderlampe“.

Mitwirkende:
Über 110 TänzerInnen des Tanzstudios „Ich bin O.K.“,
der Bellaria Dance Performance,
des Gymnasium Theresianum Wien,
der Konservatorium Wien Privatuniversität,
der Vitalakademie Wien,
Johnny K. Palmer.
Musik: Broken Tree-O
Inszenierung und Choreographie: Hana und Attila Zanin


Vergangene Termine