Klassik

Agnes Palmisano, Gesang, Paul Gulda, Klavier


Arnold Schönbergs »Brettl-Lieder« scheinen kaum typisch für den Komponisten, erlauben jedoch manch inspirierende zeitgeschichtliche Einsicht: Die Texte sind oft mehr als gewagt, das Gleiche gilt für Schönbergs Vertonungen – melodisch, harmonisch und auch pianistisch. Agnes Palmisano und Paul Gulda stellen diese Werke in den Kontext von Schönbergs deutlich von Brahms geprägtem Frühwerk wie auch seinen ersten Schritten in die Atonalität. Kontrastiert wie ergänzt wird das Programm durch Stücke aus der Blütezeit des Wienerlieds, etwa von Arnold Schönbergs Jahrgangskollegen Ludwig Gruber oder Rudolf Kronegger, sowie des Wiener Kabaretts, mit Stücken von Georg Kreisler, Gerhard Bronner und Hermann Leopoldi.


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