Literatur

Adolf Schandl - Jailbreak: Nur nicht im Gefängnis sterben


Adolf Schandl wurde 1963 in Wien geboren. In den Jahren 1967 und 1968 beging er zusammen mit seiner Freundin drei bewaffnete Raubüberfälle und tötete dabei zwei Menschen. Dafür wurde er 1970 vom Landesgericht für Strafsachen Wien wegen dreifachen schweren Raubes und zweifachen Mordversuchs zu zehn Jahren schwerem Kerker verurteilt und in die Justizanstalt Stein überstellt. Im Oktober 1971 versuchte Schandl mit einem Mithäftling zu flüchten und konnte über die Anstaltsmauer ins Freie springen; weil er sich dabei jedoch eine Beinfraktur zuzog, konnte er schnell wieder verhaftet werden. Wieder eingewiesen, versuchte er einen weiteren Ausbruch, der jedoch missglückte. Im Juni 2012 wurde er unter Einhaltung von strengen Bewährungsauflagen vorzeitig entlassen.

„Jailbreak: Nur nicht im Gefängnis sterben“
Er war der Schrecken der Justiz und Staatsfeind Nummer 1: Adolf Schandl gelang, was bis dahin noch niemandem gelungen war. 1971 entflohen er und zwei weitere Häftlinge mithilfe einer Geiselnahme aus der Strafanstalt Stein. Der Vorfall sollte in die Geschichte eingehen. Der Ausspruch Josef Holaubeks "I bin's der Präsident!" bei der Verhandlung mit den Komplizen Schandls ging in den Volksmund ein. Doch zu diesem Zeitpunkt war Schandl bereits nicht mehr bei der Truppe. Er konnte erst Wochen später gefasst werden. 1996 versuchte er einen weiteren Ausbruch. Dieser misslang. Sein Ruf als "Ausbrecherkönig" blieb ihm jedoch. Jetzt erzählt er seine unglaubliche Geschichte.


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