Tanz · Theater

Accalia


Internationales Gastspiel: Eine multimediale Tanzperformance, mit Echtzeit-Körper-Tracking.

Wenn wir mit Computern arbeiten, sind wir gewohnt, dass wir tippen und der Computer unsere Befehle ausführt. In »Accalia« folgen wir einer jungen Frau durch virtuelle Räume. Sie kann mit ihrem Körper »malen«, jagt Lichtfeldern nach und erobert – wie in einem Computerspiel – neue »Levels«. Doch dann verändert sich etwas: Sie beginnt mehr und mehr zu reagieren, bewegt sich wie ein Roboter und scheint nichts anderes mehr wahrzunehmen als die vorgegebenen Muster.

In einer Zeit, in der wir uns immer mehr fragen müssen, ob wir Herrscher oder Beherrschte sind, in der künstliche Intelligenz unser Leben leichter machen soll, es gleichzeitig aber auch bedroht, bietet diese Produktion die Möglichkeit einer Auseinandersetzung mit diesen Fragen.

Mittels eines Echtzeit-Körper-Tracking-Systems reagieren Projektion und Musik unmittelbar auf die Bewegungen der Darstellerin. Nach der Vorstellung ist das Publikum eingeladen, mit einer der entwickelten Einstellungen zu spielen.

Im Rahmen des Länderschwerpunkts Schweiz.

Konzept, Idee: Philip Whitfield, Martin Fuchs,
Sebastian Zuber
Tanz: Elda Gallo
Projektion: undef (Martin Fuchs, Philip Whitfield)
Musik: Manuel Oberholzer (feldermelder)
Produktionsleitung, Choreografie: Sebastian Zuber


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