Klassik

Academia Ars Musicae


Im Jahr 1991 fiel der „Startschuss“ zur Gründung des Kammerorchesters „Academia Ars Musicae“, initiiert durch die Städte Villach und Udine. Inzwischen hat sich das Kammerorchester zum Vorzeigeensemble mit erstklassiger Qualität entwickelt.

Programm:

Stephan Kühne, Musik für Kammerorchester, Auftragswerk der Stadt Villach
Joaquín Rodrigo, Concierto Madrigal für zwei Gitarren und Orchester, 1966
Franz Schubert, Sinfonie Nr. 5 in B-Dur, D 485

Im Jahr 1991 fiel der "Startschuss" zur Gründung des Kammerorchesters "Academia Ars Musicae". Initiiert wurde dies durch die Städte Villach und Udine mit dem Zusammenschluss der Kärntner Kammerakademie und dem Diapason-Ensembles aus Udine, die mit Musikern aus Slowenien verstärkt worden sind. Inzwischen hat sich das Kammerorchester zum "Vorzeigeensemble mit erstklassiger Qualität" entwickelt. Untrennbar ist das Orchester mit dem Namen seines Gründers Brian Finlayson verbunden. Nahezu unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit und ohne sich besonders in den Vordergrund zu stellen, schafft er es, bei seinen Musikstudenten die Begeisterung zur Kammermusik so stark zu wecken, dass sie über ihre Ausbildung hinaus intensiv zu proben beginnen.

Das Gitarrenduo Tamayo-Montesinos gehört zu den wichtigsten und bedeutendsten Kammermusikern unserer Zeit. In jungen Jahren galten beide als Wunderkinder und gewannen die bedeutendsten internationalen Gitarren-Wettbewerbe. Heute konzertieren sie in den wichtigsten Konzertsälen der Welt und sorgen stets für ausverkaufte Häuser. Rodrigos Gitarrenmusik gilt heute als einer der Eckpfeiler des Konzertrepertoires. Im Laufe der Jahre hat der Komponist das spanische Wesen der Gitarre erforscht, womit er der großen Geschichte der Zupfinstrumente Rechnung trägt, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht.

Stephan Kühne schrieb das Divertimento im Frühjahr 2014. Der Grundgedanke war, Musik entstehen zu lassen, bei der das Schauerliche, Geisterhafte auf rhythmisch, tänzerische Elemente trifft und somit ein recht schwarzes Vergnügen erzeugen.

Franz Schubert komponierte seine Sinfonie Nr. 5 in B-Dur im Alter von 19 Jahren. Der Entstehungsprozess fiel in die Zeit, als Schubert auf der Suche nach seiner individuellen musikalischen Sprache war. Wie Mozart oder Mendelssohn zählt Schubert damit zu den früh vollendeten Genies der Musikgeschichte; hatte er doch bis zu diesem Zeitpunkt bereits ein knappes Dutzend Streichquartette, etliche geistliche Chorkompositionen, einige Klaviersonaten, diverse Sammlungen von Tanzstücken und natürlich zahlreiche Lieder komponiert. Seine 5. Sinfonie gilt als Schlüsselwerk in der Entwicklung von Schuberts eigenständigem Stil als Sinfoniker.


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