Klassik

Academia Allegro Vivo



Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der „Hainburger Haydngesellschaft“ dreht sich alles um das Werk des großen Sohnes der Region. Die Aufführung von Joseph Haydns wohl bekanntestem Klavierkonzert in der Kulturfabrik Hainburg stellt zweifelsohne einen Höhepunkt dieser Jubiläumssaison dar.

OTTORINO RESPIGHI
Antiche Danze ed Arie, Suite Nr. 3

JOSEPH HAYDN
Konzert Nr. 11 in D-Dur für Klavier und Orchester Hob. XVIII/11

L. V. BEETHOVEN
„Kreutzersonate“ A-Dur, op.47 für Violine und Streicher
Arrangement: Christoph Ehrenfellner

Vahid Khadem-Missagh, Violine und Leitung
Dorothy Khadem-Missagh, Klavier
Academia Allegro Vivo

Academia Allegro Vivo – Next Generation
Zum 40. Jubiläum des renommierten Festivalorchesters übernahm Vahid Khadem-Missagh die künstlerische Leitung und vollzog somit einen Generationswechsel der sich sowohl in den Mitwirkenden als auch in der programmatischen Gestaltung ausdrückt.

Alljährlich gestaltet die Academia Allegro Vivo als Residenzorchester des Internationalen Allegro Vivo Festivals zahlreiche Konzerte. Mit dem Anspruch höchste künstlerische Qualität und Musizierfreude zu verbinden wirkt die Academia Allegro Vivo als musikalischer Botschafter auf weltweiten Tourneen und folgt Einladungen zu internationalen Musikfestivals.

Thematische Schwerpunkte widmen sich dem Werkreichtum für Kammerorchester. CD-Produktionen der letzten Jahre umfassen zahlreiche Uraufführungen. Weiters fanden die Einspielungen von Franz Schuberts „Tod und das Mädchen“ in der Fassung von Gustav Mahler, E. W. Korngolds „Symphonic Serenade“ und Béla Bartóks „Divertimento für Streichorchester“ sowie Richard Strauss’ „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher und Aufnahmen von Tschaikowskis „Souvenir de Florence“ und „Souvenir d’un lieu cher“ große Beachtung. 2017 wurde unter dem Titel „Neue Horizonte“ eine neue Doppel-CD mit Werken von Dvořàk, Barber, Villa-Lobos, Strawinsky, Rota, Pleyel und Roussel präsentiert.

Kürzlich erschien eine weitere Doppel-CD, die neben Mendelssohns Konzert für Klavier, Violine und Orchester, Dvořáks Streicherserenade und „Orawa“ von Wojciech Kilar enthält. Als hörenswerte Rarität ist auch Gustav Mahlers 4. Symphonie in der Kammerensemble-Fassung von Erwin Stein dokumentiert.