Kunstausstellung

Abfallwert steigend


Die Garage im KUNST HAUS WIEN wird im Rahmen der Ausstellung Abfallwert steigend zum „Diskussionsraum“ für Kunstobjekte und deren „Wert“ bzw. „Nicht-Wert“.

Mit: Folke Köbberling/Martin Kaltwasser, Dan Peterman, RELAX (chiarenza & hauser & co), transparadiso

Die Garage im KUNST HAUS WIEN wird im Rahmen der Ausstellung Abfallwert steigend zum „Diskussionsraum“ für Kunstobjekte und deren „Wert“ bzw. „Nicht-Wert“. Vier internationale künstlerische Positionen thematisieren die schmale Grenze zwischen „Wert“ und „Nicht-Wert“ und damit die Kontexte und Mechanismen, die diese Grenzziehung bestimmen und verändern. Garagen sind oft Zwischenlager für Dinge und Leidenschaften, deren Zukunft und Nutzen unbestimmt sind und von denen man sich (noch) nicht ganz trennen kann oder will. In diesem Sinne sind sie Orte, an denen die Grenze zwischen aktuellem und potentiellem Wert, die Grenze zwischen „Kunstgegenstand“ und „Abfall“ unscharf wird. Gleichzeitig unterliegt der Wert künstlerischer Arbeit bisweilen drastischen Schwankungen, wird in verschiedenen Kontexten unterschiedlich bestimmt und ist latent dem Wertverlust und der Kategorisierung als „Abfall“ ausgesetzt. Die Ausstellung verhandelt künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Kunst, Ökologie und Ökonomie, und verweist darüber hinaus auf die materiellen Auswirkungen des Kreislaufs von Konsum, Abfall, Entsorgung, Recycling auf unsere soziale und natürliche Umwelt.

Kuratiert von Barbara Holub


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