Kunstausstellung

AA Bronson's Sacre du Printemps


Der kanadische Künstler, Herausgeber und Heiler 
AA Bronson überträgt das Erbe schamanistischer Traditionen in ein gemeinschaftliches Großprojekt und sorgt für mehr Spiritualität.

Der Grazer und der Salzburger Kunstverein haben AA Bronson (geboren 1946, Vancouver) eingeladen, ein umfangreiches Projekt in beiden Institutionen zur gleichen Zeit zu entwickeln. Dabei sollen alternative, avantgardistische Kunstpraktiken – wie etwa okkulter oder queerer Spiritualismus – im Kontext zeitgenössischer Kunst neu entdeckt und kurzgeschlossen werden.

AA Bronson wird oft als Pate einer Kunstpraxis gesehen, in der die Bedeutung des Kollektivs im Vordergrund steht. Als Gründungs- und einziges überlebendes Mitglied der Gruppe General Idea ( 1967-1994 ), dominierten lange Zeit politische Themen wie Schwulenrechte oder AIDS seine Kunst. Dabei legte er stets darauf Wert, nicht nur im Kollektiv, sondern auch mit Künstlern verschiedenster Disziplinen zu arbeiten.

Unlängst hat Bronson die spirituelle Praxis als Schlüssel­moment in seine Arbeit eingeführt. In der Ausstellung nimmt er nun die Figur eines Schamanen ein und wird gemeinsam mit jungen, vor allem queeren Künstlern, Denkern und Performern an einer umfangreichen Aufführung und Abbildung seiner hybriden Kunstpraxis zwischen Spiritualismus und gemeinschaftlichen Praktiken arbeiten.

Mit AA Bronson (CA), Igshaan Adams (ZA), Ryan Brewer (US), Elijah Burgher (US), Nicolaus Chaffin (US), Michael Dudeck (CA), K8 Hardy (US), Matthias Herrmann (AT), Reima Hirvonen (FI), Yeonjune Jung (UK), Mark Jan Krayenhoff van de Leur (CA), Chrysanne Stathacos (US), Scott Treleaven (CA), JX Williams (US)


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