Theater

A free porn version of love


Seitdem der Internetkonsum über Flatrates erschwinglich und das Internet 24 Stunden am Tag für jeden verfügbar geworden ist, haben Jugendliche relativ einfach Zugang zu Pornografie und erotischen Inhalten. Wie verändert deren Konsum die Vorstellungen und Erwartungen, die junge Menschen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft haben?

Drei Burschen: 14 Jahre, stürmend, drängend und bereit vorab zu proben. Damit dann nichts schief geht, wenn es mit der ersten Liebe wirklich soweit ist. Nur Zuschauen reicht da nicht mehr. Ein selbst gedrehter Film soll es werden. Gedreht mit der Kamera vom Papa, geschnitten am Laptop vom großen Bruder. Richtig gut soll er werden, mit Requisiten und Storyboard, mit nackten Frauen und wie im Internet. Nur ein Mädchen fehlt noch... Vor den drei Buben steht es dann: das Mädchen. Hübsch und unnahbar – sodass man fast den Kakao im Bus auskippt. Ein Mädchen, in das man sich verlieben könnte. Ein Stück über gespielte und gelebte Liebe und die Frage, wie man beides voneinander unterscheiden kann.

Seitdem der Internetkonsum über Flatrates erschwinglich und das Internet 24 Stunden am Tag für jeden verfügbar geworden ist, haben Jugendliche relativ einfach Zugang zu Pornografie und erotischen Inhalten. Wie verändert deren Konsum die Vorstellungen und Erwartungen, die junge Menschen von Liebe, Sexualität und Partnerschaft haben? Macht Pornografie süchtig? Und außerdem: wie damit umgehen – als Eltern, Freunde, Geschwister, LehrerInnen?

Ohne zu tabuisieren begibt sich „A free porn version of love“ auf die Spuren der “Generation: Porno” aus jugendlicher Sicht.

Regie: Simon Windisch
Regieassistenz: Victoria Fux Assistenz: Thomas Klischke
Musik: Robert Lepenik
Ausstattung: Leonie Bramberger
Produktionsleitung: Natascha Grasser Licht & Technik: Nina Ortner Es spielen: Benedikt Kalcher, Jonas Prangl, Alexandra Schmidt, Moritz Steirer, Nora Winkler


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