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5/8erl in Ehr'n


5/8terl in Ehr´n interpretieren bekannte Popsongs, Soulharmonik und Eigenkompositionen als österreichisch-musikalische Schmankerl.

5/8erl in Ehr'n sind zehn Jahre alt. 2016 geht die Band nicht auf Tour, um ein Album zu feiern, sondern eine Dekade. Diese Konzerte haben vorallem einen Zweck: Ein Geschenk zu sein, für das 6. Achterl: die Fans.

Die sechsmonatige Pause dient in Wahrheit dazu, die ultimative Setlist zu elaborieren. Heraus kommt folgendes Destillat: Siasse Tschick. Die Erkenntnis einer Dekade 5/8erl in Ehr'n ist: Im Stress und in der Ungeduld übersieht man viel. Nur in der Gelassenheit kann sich Fantasie und Liebe entfalten. Imperativ – Amen. Band und Fans können entspannt schreien, entspannt lachen, entspannt weinen, entspannt küssen, entspannt schmusen, entspannt lieben, entspannt hassen. 5/8erl in Ehr'n kreieren einmal mehr und immer deutlicher einen barrierefreien Kunstraum, der für alle da ist – zur Entschleunigung, zur Provokation, zur Berauschung, Entgeistigung und Inspiration. Statt immer schneller, höher und weiter hinaus zu hetzen, wünscht sich die Band auf der Suche nach dem schönsten Lied zu bleiben, erforscht das unendlich Kleine, Dynamische, Langsame, Tiefe. Magie ist immer kryptisch.

5/8erl in Ehr'n feiern zehn Jahre Beziehung, ständig ausverkaufte Konzerte, drei Amadeus Austrian Music Awards, ihr Dasein als Bestseller und Publikumsgarant, kurz: den Erfolg ihrer Band als Antithese, als Gegenentwurf zu einer weitgehend visionslosen, zur Kalkül-Diktatur verkommenen Musikindustrie. Das Popgeschäft ist von Verlustsangst gelähmt und nicht von seinen zukünftigen Möglichkeiten beflügelt. Die LiebhaberInnen der Band – das 6. Achterl – sind weder Hype noch Blase. Sie sind die Antithese, sie sind die Masse, die ständig unterschätzt wird. Sie haben 700 Konzerte besucht, sind AktionärInnen der Band und die eigentlichen ChartstürmerInnen.

Kerzen werden ausgeblasen. Torten angeschnitten. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen. Man könnte fast einschlafen dabei. Ein Geburtstagswunsch: „Dass unser Publikum weiter so viel Liebe zurück gibt.“

Explizite Message: Wir lieben Euch.

5/8erl in Ehr'n

P.S.: Am fünften Album wird gearbeitet. Die Band ist jetzt aus der Säuglings- und Kleinkindphase raus und macht sich bereit zum Abheben und Fliegen – mit vielen freien Plätzen auf dem Teppich dieser Tatsachen.

Max Gaier (Gesang), Miki Liebermann (Gitarre), Hanibal Scheutz (Kontrabass), Bobby Slivovsky (Gesang), Clemens Wenger (Akkordeon, Rhodes, Klavier)


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