Theater

4:48 Psychosis


4.48 Psychosis ist das fünfte und letzte Stück der britischen Dramatikerin Sarah Kane und kam erst nach dem Tod der Autorin im Juni 2000 zur Uraufführung.

Kane führt keine handelnden Personen auf. 4:48 Psychosis ist eine Aneinanderreihung von Monologen, Zahlenketten und Dialogen ohne Rollenverteilung.

Die Uraufführung des Textes wurde von drei Personen – zwei Frauen und einem Mann – umgesetzt. Der Aufführung wurde eine besondere Aufmerksamkeit zuteil, nachdem die Autorin kurz nach Fertigstellung des Stückes den Freitod gewählt hatte.
Das Stück beschreibt die Erfahrungen einer Person mit depressiven Schüben, Suizidversuchen und therapeutischer Behandlung. Den Text durchströmt eine dichte Bilderwelt; der Zuschauer wird mit der Wahrnehmung des depressiven, psychotischen Bewusstseins konfrontiert. Dementsprechend fragmentiert erscheint der Text des Stückes. Es treten zwar Beschreibungen von Handlungen, von Diagnosen und von Dialogen auf, doch lassen sich diese in keinen gültigen chronologischen Ablauf setzen.

REGIE: MICHAEL SMULIK (NESTROY PREIS 2013 UND 2004)

DARSTELLER: JOANNA GODWIN –SEIDL (TICK, TICK..BOOM! TOPDOG/UNDERDOG UVA.) PHIL MORAN (UNSEEN, THE LAUREATE, BEST FILM AND BEST INTERNATIONAL CINEMA AWARDS AT A LOS ANGELES FILM FESTIVAL) ALMUT MÖLK (SOKO DONAU, ALLES LIEBE, 3 FRAUEN)

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