Theater

1984 ("durchgestrichen")


In diesem Theaterprojekt, das durch unsere nahe Zukunft und deren Netzwelt navigiert, erleben wir die Umgestaltung unserer Gesellschaft durch die Verlockungen und unter dem Zwang des technisch Möglichen.

Theaterprojekt von Bernd Liepold-Mosser

YES WE SCAN! VERHEISSUNGEN UND ABGRÜNDE DER SMARTEN NEUEN WELT

Wir kommunizieren, arbeiten und lieben online. Wir sind so hungrig auf Information wie freigiebig mit ihr. Apps vermessen uns wenn wir joggen, essen und schlafen. Die Analyse unserer permanenten Datenproduktion ist erklärtes und akzeptiertes Ziel: Unser Beitrag zur Erkenntnis für Wirtschaft, Medizin und Gesellschaft. Jede Information ist nur Sekunden entfernt, zu allem, überall und jederzeit. Das erleichtert unser Leben und macht es sicherer. Alles geschieht zu unserem Besten! Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten. Wer nicht bereit ist, alles offenzulegen, macht sich indessen verdächtig. Achtung, dies ist nicht 1984 in Ozeanien, sondern unsere smarte neue Welt.

„1984" war nicht als Anleitung gedacht – ist ein beliebter Spruch von Überwachungskritikern unserer Gegenwart, die vor der Determinierung des Menschen durch Internetkonzerne und Geheimdienste warnen. In diesem Theaterprojekt, das durch unsere nahe Zukunft und deren Netzwelt navigiert, erleben wir die Umgestaltung unserer Gesellschaft durch die Verlockungen und unter dem Zwang des technisch Möglichen.

Regie: Bernd Liepold-Mosser
Dramaturgie: Alexandra Althoff
Bühne und Kostüme: Karla Fehlenberg & Aurel Lenfert
Musik: Herwig Zamernik / Fuzzman
Video: Philip Kandler
Licht: Arndt Rössler
Ausstattungsassistenz: Leslie Bourgeois
Regiassistenz / künstlerische Mitarbeit: Sandra Aberer
Inspizienz: Eva Lorünser

Mit:
Jele Brückner
Stefan Maaß
Roman Schmelzer
Hanna Binder


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